Tag-Archiv für 'wiesenau'

Versuchter Naziangriff in Wiesenau

Nazis versuchen AntifaschistInnen anzugreifen, die Flugblätter gegen rechts in Hannover-Wiesenau verteilen. Die HAZ berichtet später zwar über die Verteilaktion nicht aber über die versuchten Angriffe.

Angriffe durch Naziskinheads

Vier Naziskinheads verprügeln an der Vahrenwalderstraße/Ecke Bothmarstraße zwei MigrantInnen und stechen einem von ihnen mit einem Messer ins Gesicht nachdem sie sein Fahrrad auf ihn geworfen haben. Abends gehen Naziskinheads in Godshorn mit Baseballschlägern auf Polizeibeamte los. Ein Beamter wird durch Glassplitter leicht verletzt. Die Polizei setzt 25 Streifenwagen und einen Hubschrauber ein um der Lage Herr zu werden.

Kameradschaft 77 bei Aufmarsch in Braunschweig

Ingo Filip und Markus Münch (beide aus Wiesenau/Langenhagen) nehmen am Naziaufmarsch in Braunschweig teil. Sie laufen hinter der Fahne ihrer Kameradschaft Hannover/Celle 77.

Langenhagen im Februar 2000

  • In Langenhagen greifen zwei Naziskinheads einen Busfahrer und seinen Bus an.
  • Ebenfalls in Langenhagen wird eine Razzia in der Kneipe Papillon während einer Feier durchgeführt. Hier werden 30 Nazis aus den Städten bzw. Landkreisen Hannover, Langenhagen und Celle überprüft. Einer von ihnen ist Michael Homeister, Mitglied der Kameradschaft Hannover/Celle 77 .

Nazis wollen SPD-Veranstaltung stören

Nazis versuchen eine Veranstaltung der SPD in Langenhagen zu stören. Die Polizei nimmt die Personalien von ca. 20 Nazis im Alter zwischen 18 und 23 Jahren auf. Mit dabei sind u.a. Dennis Bührig und Klaus Hellmund (aus Celle) sowie die Mitglieder der Kameradschaft Hannover/Celle 77 Ingo Filip, Markus Münch, Thomas „Putzer“ Otto (alle Langenhagen/Wiesenau) und Michael Wölfert (Vahrenwald). Ebenfalls dabei sind: Alexander Scheidemantel (Langenhagen), Maik Otte (Hannover) und Altwiesenauer Benjamin Schulz. Schulz wurde erst Ende des letzten Jahres aus dem Gefängnis entlassen.

Polizei spielt „handfeste Vorfälle“ in Langenhagen herunter

Laut Berichten der HAZ aus dem März, sind AnwohnerInnen in Langenhagen beunruhigt von „handfesten Vorfällen“ mit Nazihintergrund. Die Polizei spricht von einer Gruppe von 15 Personen zwischen 16 und 30 Jahren. Die Verharmlosung kommt prompt dazu: Es sei „der eine oder andere rechtsradikal“ – „die wollen schockieren und plappern anderen nach“.

Bekannte Nazis in Lüneburg

Beim Naziaufmarsch in Lüneburg nehmen mit Thomas „Putzer“ Otto (Kameradschaft Hannover/Celle 77), Dirk Braukmeier, Benjamin „Mine“ Schulz u.a. bekannte Gesichter der Naziszene aus Wiesenau teil.

Nazis aus Langenhagen „nicht ausländerfeindlich“

Eine Gruppe von Jungnazis aus Langenhagen darf sich im März in einem HAZ-Artikel darstellen. Der Sprecher der Gruppe liefert bekannte extrem rechte Parolen und stellt sich und seine Kameraden als Opfer von MigrantInnen, Politik und Polizei dar. Sein Fazit: „Wir sind nicht ausländerfeindlich“.