Tag-Archiv für 'uwe-bartling'

Nazis flüchten durch Toilettenfenster

Im Gemeindehaus Op de Deel (Empelde) der Stadt Ronnenberg ist eine Veranstaltung des hannoverschen Kreisverbandes der Deutschen Liga für Volk und Heimat (DLVH) mit Wolfgang Juchem geplant. Juchem kam über die NPD zur DLVH, gilt als Bindeglied zwischen den traditionellen faschistischen Wahlparteien und der Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front (GdNF) und trat bei den „Hess-Märschen“ in Fulda und Rudolstadt als Redner auf. Vor dem Gebäude sind die bekannten Neonazis Uwe Bartling und Stefan Henze mit Fotoapparaten in Sachen Anti-Antifa aktiv.
Trotzdem blockieren AntifaschistInnen das Gebäude und sind den Angriffen durch Polizei ausgesetzt. Nur so bekommen neben dem Referenten u.a. Rigolf Hennig (Landesvorsitzender der DLVH) und Holger Apfel (Landesvorsitzende der Jungen Nationaldemokraten) Zutritt zum Gebäude.
Die Veranstaltung findet trotzdem nicht im Gemeindehaus statt, da sich die ca. 20 TeilnehmerInnen durch das rückseitig gelegene Toilettenfenster flüchten. Zu spät kommende Nazis aus dem Raum Oldenburg müssen unverrichteter Dinge wieder abreisen.

Bus aus Hannover zu Rudolf Hess

Ein voller Reisebus mit Nazis aus Hannover, Hildesheim und Umgebung startet am Waterlooplatz, um am Gedenkmarsch für Rudolf Hess in Rudolstadt teilzunehmen. Maßgeblich organisiert wird die Fahrt von der hannoverschen Vereinten Rechten um Bernd Klein, dem es gelingt ein Spektrum von organisierten Neonazis bis hin zu extrem rechten Hooligans und NPD-Mitgliedern für die Fahrt zu vereinen.
Aus dem Raum Hannover nehmen, neben Klein, u.a. Stefan „Bibo“ Hinze, Uwe „Krawalli“ Bartling (ehem. rechter Skinhead, heute unterwegs in Hooligankreisen), Oliver Brauer, Lars Giebel (Hooligan, Anti-Antifa), Jens Horn (bereits bekannt als rechter Skinhead), Werner Krutsch, Claudia Kühne, Ralf Loehnert (ehem. Umfeld oder sogar Mitglied der FAP), Michael Rackebrandt, Bernd Steinberg, Ulf Tschirdewahn, Christian Wolters (Hemmingen), Christopher Zimmermann (Marienwerder, Mitglied einer schlagenden Burschenschaft) und, der aus Hooligankreisen bekannte, Martin Engelhardt als Ordner am Aufmarsch teil und laufen hinter dem Transparent der Vereinten Rechten.
Auf Landesebene ist sie ein Zusammenschluss verschiedener Nazigruppen aus Niedersachsen, Bremen und Hamburg, die alle der Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front (GdNF) zuzuordnen sind. In Hannover legt die Gruppe großen Wert auf die Diskussion und Zusammenarbeit mit Parteien wie der NPD und der Deutschen Liga für Volk und Heimat.

Versuchter Brandanschlag auf linkes Wohnprojekt

Ausgehend von einem Kameradschaftsabend der FAP überfallen mehrere Neonazis, darunter Mitglieder der Nationalen Sammlung (Andreas Reckling, Bauschke, Bernd Klein, Uwe Bartling), das linke Wohnprojekt Sprengel und versuchen einen Brandanschlag durchzuführen. Als sie entdeckt werden, verletzen sie einen Besetzer durch einen Messerstich lebensgefährlich. Der Hauptverdächtige wird durch die Hilfsorganisation für nationale Gefangene (HNG) betreut.
Dem Anschlag war eine breitangelegte Diffamierungskampagne gegen Sprengel durch die hannoversche Tagespresse und Plakate der NS voraus gegangen.