Tag-Archiv für 'tempelherrenritterorden'

Blockade verhindert antisemitische Veranstaltung auf dem Mühlenberg

DVU-Mann Dirk Heuer will im FZH „Weiße Rose“ in Mühlenberg eine Veranstaltung mit antisemitischen Videos durchführen. Durch eine Blockade werden neben Heuer auch Gerhard Maerlender, BFB-Mitglied und im rechten Tempelherrenritterorden aktiv, sowie REP-Sympathisant und Nazi-Konzertveranstalter Oliver Lindner nach Hause geschickt.

Vorfälle im Sommer 1998

  • In der hannoverschen Innenstadt verteilt der Bund freier Bürger (BFB) im Juli und August seine Propaganda. Dazu wird ein Infostand in der Innenstadt (zumeist in der Karmarschstraße) errichtet und von Erika Neuhaus aus Seelze-Letter, stellvertretende Kreisvorsitzende und Inhaberin des Postfachs des BFB und Gerhard Wruck, der bereits bei NPD und Republikanern aktiv war, betreut. Weiterhin sind Günther Wunram samt seiner Frau sowie ein weiteres Vorstandsmitglied und Kandidat der Landesliste, der etwas beleibte Hans-Dieter Ostertag aus Isernhagen an den Ständen mit dabei. Die Stände waren nötig geworden, da für die Bundestagswahl noch Unterstützungsunterschriften benötigte, unter anderem für den Direktkandidaten im Wahlkreis 36 (Hannover-Stadt), Jürgen Alenberg aus Hannover-Ledeburg.
  • Auch das Schiller-Institut bzw. wahlweise die Bürgerrechtsbewegung Solidarität des Amerikanischen Rechten Lyndon H. LaRouche verteilt häufig ihrern skurrilen verschwörungstheoretischen Mist. Gerne treiben sie sich dabei vor Fillialen der „Deutschen Post“, u.a. in Linden-Mitte, der Nordstadt und vor der Hauptpost herum.
  • Im Bereich Hamburger-Allee werden wiederholt massiv Aufkleber der DVU verklebt. In der Vergangenheit war diese Ecke schon öfter durch zahlreiches Verkleben anderer Naziaufkleber aufgefallen.
  • In fast allen Stadtteilen von Hannover wird mit dem Aufhängen von Werbeplakaten für die Bundestagswahl begonnen. Erfreulicherweise sind eine ganze Menge DVU und REP Plakate innerhalb kürzester Zeit wieder verschwunden.
  • Gerhard Maerlender, ehemaliger CDU-Bezirksratsherr in der List und heute Wahlkandidat des BFB und Mitglied im rechten Tempelherrenritterordens, bekennt sich in einem Leserbrief an die neurechte Zeitung Nation&Europa zu einem Anhänger der Todesstrafe für Deserteure.

Revisionistische Veranstaltung im Loccumer Hof

Im Hotel Loccumer Hof veranstaltet Felix Schecke, Vorsitzender der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung der CDU (OMV) und Mitglied im reaktionären Tempelherrenritterorden, eine Veranstaltung unter dem Motto „Waren die Soldaten der Wehrmacht wirklich Verbrecher?“. Referent ist sein Ordensbruder Alfred Ardelt aus Wülferode, der ebenfalls Mitglied im revanchistischen Witikobund ist. Anwesend ist unter anderem ihr Ordensbruder Gerhard Maerlender.

Rechte bei Denkmal Einweihung

Unter dem Abgesang von revanchistischen und Kriegsliedern wie zum Beispiel „Ich hatte einen Kameraden“ oder der dritten Strophe des „Deutschlandliedes“ finden sich mehr als 50 Personen zur Einweihung des revanchistischen „Mahnmals für die Opfer von Mauer und Stacheldraht“ am Weißekreuzplatz ein. Organisiert wurde die Aktion aus den Reihen des rechten Tempelherrenritterordens, der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung der CDU (OMV), einer Bürgeraktion Mahnmal sowie vom Ratsherren der Republikaner Gerhard Wruck. Auf der Kundgebung wird zu einem „natürlichen Nationalbewußtsein“ aufgerufen. Die Veranstaltung wird von der Polizei geschützt.