Tag-Archiv für 'symbole'

Nazisprühereien in Wedemark

In der Nacht auf den 13. Juli werden in Wedemark-Elze an 17 Orten Hakenkreuze, SS-Runen und andere Symbole auf Häuserfassaden, Stromkästen und ein Bus-Wartehäuschen gesprüht.

Nazihooligans greifen Jugendliche an

Ca. 20 Nazihooligans (zwischen 17 und 35 Jahren) aus Kreisen des Nordsturm Brema (NSHB) und der Standarte Bremen greifen in Wunstorf die zumeist jugendlichen Gäste einer abendlichen Party im soziokulturellen Zentrum Wohnwelt mit Teleskopschlagstöcken, Schlagringen und Chako an. Die Angreifer sind durch Tätowierungen, eindeutige Kleidung und Aufdrucken als rechts zu identifizieren. Der Angriff wird von Seiten des Betreibervereins der Wohnwelt als „komplett koordiniert und auf ein bestimmtes Zeichen abgesprochen“ beschrieben, vorher hatten die Angreifer bereits einige Zeit am Bahnhof gewartet ohne den Anschlusszug zu besteigen. Unter „Wo ist die Antifa?“-Rufen zerstören die Hooligans Inventar, jagen Partygäste und treten auf eine am Boden liegende Person ein. Etwa zehn Personen werden leicht verletzt, zwei müssen ins Krankenhaus transportiert werden.
Während die Polizei die Angreifer aufhält und die Personalien überprüft wird beobachtet wie diese untereinander die Kleidung tauschen, um eine Identifizierung zu erschweren.

Nazisprühereien in Ricklingen

Am Wochenende (05./06.05.) wird in Ricklingen ein leerstehendes Gebäude in der Munzeler Straße mit Schriftzügen wie „88“ und Hakenkreuzen besprüht.

Razzia in Ricklingen

In der Höpfnerstraße (Ricklingen) wird die Wohnung eines 40-Jährigen und dessen 35 Jahre alter Lebensgefährtin von der Polizei durchsucht. Die Durchsuchung ist Teil einer Polizeiaktion gegen 17 TeilnehmerInnen, die maskiert an einem Fackelmarsches in Harburg im Dezember 2011. Bei der Marsch in Harburg wurden Transparente mitgeführt und rechte Parolen gerufen.
Bei den Razzien werden u.a. weiße Masken, Baseballschläger, eine Axt, Schreckschuss- und Gaswaffen, Sprengstoffsubstanzen sowie diverse Rechtsrock-CDs und eine Fahne mit dem SS-Wahlspruch „Meine Ehre heißt Treue“ samt Totenkopf und Hakenkreuz sichergestellt. Der Großteil der betroffenen Personen wird dem Zusammenhang Weisse Wölfe Terrorcrew zugerechnet. In Hannover werden weiße Plastikmasken sowie umfangreiches Propagandamaterial aus der rechten Szene (u.a. Ausgaben des Bocks) eingesammelt. Beide Personen waren, laut Polizei, noch nicht durch entsprechende Straftaten in Erscheinung getreten.

Nazipropaganda in Stadtteilen von Barsinghausen

In den Stadtteilen Barsinghausen-Hohenbostel und Winninghausen entdecken AnwohnerInnen zahlreiche Schmierereien und Aufkleber mit (neo)faschistischen Hintergrund. Neben gesprühten Parolen wie „Deutschland den Deutschen“, „Legion Deister“, dem Selbstverständnis der sog. Freien Kameradschaften „Frei – Sozial – National“ finden sich Hakenkreuze und der Schriftzug „AH“ für Adolf Hitler. Desweiteren werden Aufkleber mit der Internetadresse des „Freien Netz“ geklebt. Der Nazivernetzung, deren Ableger aus Jena im Verdacht steht, die Terrorzelle des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) unterstützt zu haben.

31 Hakenkreuze an Schule in Döhren

In Hannover-Döhren wird die Hausfassade eines Schulzentrums am Wochenende mit 31 Hakenkreuzen besprüht. Der Schulleiter vermutet, die Schule könnte betroffen sein, weil sie sich im Projekt „Schule ohne Rassismus“ engagiere.

Naziparolen an Neubau in Barsinghausen

Vermutlich in der Nacht auf den 5. Februar haben Nazis das neue Feuerwehrhaus in Barsinghausen sowie eine angrenzende Ziegelmauer mit Parolen sowie der Internetadresse von Besseres Hannover beschmiert.

Naziparolen in Weetzen

Vermutlich in der Nacht auf den 31. Dezember werden in Weetzen bei Hannover Naziparolen wie „Sieg Heil“ und Hakenkreuze im Bereich um den Bahnhof gesprüht.

Erneut Böhse Onkelz Party in Steinhude

In der Kneipe Uncle Sam’s in Wunstorf-Steihude findet erneut eine „Böhse-Onkelz-Party“ statt. Bei den bereits stattgefundenen Veranstaltungen dieser Art (zuletzt am 07. Februar 2009) fielen nicht wenige BesucherInnen auf, die klar dem extrem rechten Spektrum zuzuordnen sind. Das ist auch der Polizei bekannt: „Wir wissen, dass dort Personen verkehren, die der rechten Szene zuzuordnen sind“ wird eine Polizeisprecherin in der HAZ zitiert.
Beworben wurde die Party im Internet von einem Mann, der sich mit einem T-Shirt zeigt, das die Aufschrift „Nur dein Tod schützt meine Kinder!“ trägt. Der Slogan kann als eine Anlehnung an die Nazi-Kampagne unter der Losung „Todesstrafe für Kinderschänder“ verstanden werden. Dieser Mann ist ebenfalls auf einem Partybild in den Räumlichkeiten des Uncle Sam‘́s in einem Shirt der Naziband Landser zu sehen.

Jungnazis ritzen Hakenkreuze in Zellentür

Auf dem Nachhauseweg von einer Party beschädigen die Jungnazis Patrick Heise (16 Jahre) und Sven S. Autos. Bei der vorläufigen Festnahme beleidigen sie die BeamtInnen. In der Zelle handeln sie sich eine weitere Anzeige ein, weil sie mit einem Geldstück Hakenkreuze und SS-Runen in die Zellentür ritzen.