Tag-Archiv für 'royal-riot-hannover'

Hooliganangriff in der Oststadt

Auf der Lister Meile (Oststadt) greifen am Abend ca. 15 Hooligans der Gruppe Vulture Hannover 13 (VH 13) Linke an, die auf dem Weg zum Flüchtlingscamp auf dem Weißekreuzplatz sind. Während der ersten Auseinandersetzung wird eine junge Frau angegriffen. Dabei schlagen die Angreifer mit einem Werbeschild auf den Kopf der am Boden Liegenden ein. Sie kann schließlich mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.
Im Anschluss entwickelt sich eine Auseinandersetzung, die sich über Stunden hinzieht. Die Hooligans können u.a. mit Flaschenwürfen Linke angreifen. Diese befürchten einen Angriff der Hooligans auf das nahegelegene Camp der Flüchtlinge. Polizeieinheiten sind vor Ort und nehmen die Personalien der VH13-Hooligans auf, unternehmen jedoch keine weiteren Schritte. Zwischen 0 und 1 Uhr ziehen sich die Polizeieinheiten komplett aus dem Bereich um den Pavillon zurück. Erst engagierte GewerkschafterInnen können erreichen, dass wieder mehr Polizei vor Ort ist. Schließlich werden mehrere Hooligans von der Polizei festgenommen. Die Polizei stellt im Nachhinein die Vorfälle als eine „Auseinandersetzungen rivalisierender Ultra Gruppierungen“ dar, muss aber eingestehen, dass „Ultras aus Braunschweig … nicht mehr angetroffen“ wurden.

Die Gruppe VH13 gilt innerhalb der Fanszene von Hannover 96 als rechtsoffen. Teilweise rekrutiert sich die Gruppe aus ehemaligen Mitgliedern der Nazihooligangruppe Royal Riot Hannover.

Hooligans greifen an – aus Versehen

Mehrere Mitglieder von Royal Riot Hannover und Personen, die dieser Gruppe zuzuordnen sind treiben sich nach dem Spiel Hannover 96 gegen Bayer 04 Leverkusen in der Nähe des Stadions herum. Sie verfolgen in kleinen Gruppen, Fans, bei denen sie eine Beteiligung an Auseinandersetzungen mit Maximilian Meyer vermuten. Am Schwarzen Bären überfallen sie eine fünf bis zehnköpfige Gruppe und greifen diese brutal an. Die Angreifenden sind mit Sturmmasken in schwarz-weiß-grün vermummt und fragen währenddessen nach Namen von Personen. Schließlich flüchten sie in einem heranfahrenden Auto.
Kurze Zeit später bekennt sich die Hooligan-Truppe zu dem Angriff, bedauern, dass sie die falsche Gruppe attackiert haben und kündigen an, „die richtigen Personen“ weiterhin zu suchen.

Einige Tage später nimmt Kai Bergemann zu dem Angriff in einer Mail Stellung und versucht den Konflikt als eine Streitigkeit zwischen verschiedenen Fanlagern darzustellen und herunterzuspielen: „Der Vorfall vom letzten Sonnabend war ein Fussballinterna und hatte nichts mit Politik zu tun“ und „Die formulierung ‚rechte Gewalttäter‘ ist hier allerdings mal wieder fehl am Platz.“

Das es Verstrickungen zwischen der Naziszene und Royal Riot Hannover gibt, bestätigt auch Bergemann: „Das EINE Person aus NS Kreisen bei uns mitboxt ist kein Geheimnis.“

Hooligan „befragt“ Fans bei Auswärtsfahrt

Kai Bergemann (ehemals Kopf der Autonomen Nationalisten Hannover, heute Möchtegern Naziaussteiger und Mitglied bei Royal Riot Hannover) versucht beim Auswärtsspiel von Hannover 96 in Freiburg eine Gruppe von Fans nach dem „Angriff auf Maxi“ zu befragen, die seiner Meinung nach dabei waren. Die Angesprochenen teilen ihm mit, dass es ohne eine vorangegangene Agitation von Maximilian, nie zu einer Auseinandersetzung gekommen wäre.

Hooligan bepöbelt 96-Fans

Nach dem Spiel Hannover 96 gegen den Hamburger SV versucht Maximilian Meier (Royal Riot Hannover) von einer Gruppe von Fans, die er in der Nähe des Schwarzen Bären trifft Informationen zu bekommen. Die Fans verweigern die Auskunft. Meier wird in dieser Situation aggressiv und so kommt es zur Auseinandersetzung zwischen ihm und einem Teil der Fangruppe. Die Kontrahenten können durch ihre jeweiligen BegleiterInnen getrennt werden.

Autonomer Nationalist in der AWD-Arena

In der AWD-Arena, vor Beginn des Bundesligaspiels Hannover 96 gegen Schalke 04 beschimpft Dan Bittner, der als Führungsperson der Autonomen Nationalisten Bückeburg gilt, einen Fan, weil dieser einen Doppelhalter mit antirassistischer Parole hält. Daraufhin wird er von Fans aus dem Block geworfen.
Nach Spielende treibt sich Bittner vor dem Stadion herum. In seiner Begleitung befinden sich Jannis Bigalke (Mitglied der Autonomen Nationalisten Bückeburg) und Maximilian Meier aus Barsinghausen, der ebenfalls der Naziszene zugerechnet wird. Meier war Mitglied des Jugendensembles (Nachwuchsgruppe der Ultras Hannover) und ist heute bei der Hooligan-Gruppe Royal Riot aktiv.

Hooliganangriff in Hamburg

Im Rahmen des Auswärtsspiels von Hannover 96 bei St. Pauli wird ein Fan von einer Personengruppe angegriffen, weil er einen Antifa Aufnäher an seiner Gürteltasche trägt. Unter den AngreiferInnen ist das Royal Riot Miglied Timm Güse.

Royal Riot schmeisst 96-Fan raus

Timm Güse (Mitglied bei Royal Riot Hannover) bedroht während der Fahrt zum Auswärtsspiel von Hannover 96 nach Frankfurt/Main einen Fan derart, dass dieser die Fahrt an einer Autobahnraststätte abbricht und von dort zurück nach Hannover reist.

Rechte Parolen bei Auswärtsfahrt von 96

Bei der Auswärtsfahrt von Hannover 96 Fans nach Bremen werden diese in einem Polizeikessel zu Stadion geleitet. Mit dabei ist eine Person, deren T-Shirt zeigt die antisemitische Parole AJAB („All Jews Are Bastards“ – „Alle Juden sind Schweine“) und das Motiv zweier Comic-Figuren, die einen Davidstern zerschlagen.
Die Person wird von mehreren Fans zum Verlassen des Kessels aufgefordert. Als auch die Polizei nichts unternimmt und etwa die Strafbarkeit der Parole prüft, kommt es zu einer Auseinandersetzung. Später stellt sich heraus, dass die Person mit Mitgliedern von Royal Riot Hannover unterwegs war.

Hooligans und Autonome Nationalisten beim 1. Mai in Hamburg

Am Naziaufmarsch in Hamburg nehmen aus Hannover u.a. Kai Bergemann (Autonome Nationalisten Hannover) und Gerrit Fischer teil, während sich Mitglieder der hannoverschen Hooligan-Vereinigung Royal Riot Hannover als Ordner aufspielen.