Tag-Archiv für 'ronny-damerow'

Hooliganangriff in Garbsen

Im Anschluss an das Regionalligaspiel TSV HavelseSC Goslar 08 in Garbsen-Havelse werden die antirassistischen Fans aus Goslar von 20 Neonazis angegriffen, die dem Nazihooligannetzwerk Gemeinsam Stark Deutschland (GSD) zugerechnet werden können.
Nach Ende der Partie kommt es zu einer verbalen Auseinandersetzung auf dem Weg zur U-Bahn zwischen den abreisenden Fans aus Goslar und drei TSV-Anhängern. Die Angegriffenen sind sich sicher, dass diese dann die AngreiferInnen informierten, da der Angriff während eines Zwischenstopps der Bahn erfolgte. Die AngreiferInnen warten an der Haltestelle Pascalstraße auf die einfahrende Bahn, stürmen den Waggon und ziehen die Notbremse. Es gelingt die Neonazis aus dem Zug zu drängen. Von außen werfen sie Flaschen und Feuerwerkskörper in den Wagen. Dann flüchten sie.

Die Fans des TSV Havelse sind in der Vergangenheit häufiger durch sexistische und homophobe Pöbeleien sowie das Zeigen des Hitlergruss aufgefallen. So wurden die Spiele regelmäßig von einem größeren Polizeiaufgebot begleitet.

Das bundesweite Netzwerk Gemeinsam Stark Deutschland spaltete sich im Januar 2015 offiziell von den Hooligans gegen Salafisten (HoGeSa) ab. In Hannover organisiert sich die Gruppe um den stadtbekannten Neonazi Ronny Damerow und ist bei den Auftritten des Bürgerprotest präsent und unterstützt deren Veranstaltungen.

Neonazis laufen bei Aufmarsch in Hildesheim mit

In Hildesheim beteiligen sich u.a. Linda Krellmann, Ronny Damerow, Uwe Ahlers und Patrick Illmer aus Hannover an einer Kundgebung der Partei Die Rechte Hildesheim unter dem Motto „Vergesst niemals Dresden 1945″ in Hildesheim. Unter den 35 TeilnehmerInnen sind Parteimitglieder aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, Mitglieder der JN aus Braunschweig und weitere Neonazis aus dem Nordharz.

HAGIDA Aufmarsch gestoppt

In Hannover will der lokale Ableger der Patriotischen Europäer gegen die Islaminisierung des Abendlands (PEGIDA) marschieren. Unter dem Namen HAGIDA haben sich ca. 150 Menschen auf dem Steintor versammelt, darunter viele Bekannte aus rechten und extrem rechten Gruppen. Mit dabei sind u.a.: Christina Krieger und Patrick Illmer (NPD Hannover), Maximilian Elbin (Identitäre Hannover) sowie Siegfried Schmitz (Partei Die Freiheit, Die Hannoveraner, German Defense League) und der angetrunkene Kevin Schuhmann (ebenfalls Die Hannoveraner, German Defense League), der versucht GegendemonstrantInnen zu provozieren indem er ein Transparent bekritzelt. Auch Kurt Fischer (CDU-Ratsherr) ist anwesend. Er hatte mit seiner angekündigten Teilnahme für Furore gesorgt: „Ich bin nur hier, weil ich mich informieren will. Es ist die erste Demonstration meines Lebens. Ich bin nur hier, weil alle dagegen sind.“
Die HAGIDA AnhängerInnen zeigen Schilder von Pro Deutschland und selbstgestaltete mit Parolen wie „GEZ abschaffen!“ und „IHK abschaffen!“. Anmelder ist Olaf Schulz, der als Anhänger der Identitären Bewegung gilt und Verbindungen zur AfD hat.
Der geplante Marsch zum Opernplatz muss schließlich ausfallen, da 2.500 GegendemonstrantInnen den Marsch blockieren. Weitere 19.000 nehmen an einer Kundgebung gegen Rechts auf dem Georgsplatz teil. Die Rede von Friedemann Grabs aus Garbsen (früher: Partei Bibeltreuer Christen, heute: Abgeordneter der Regionsversammlung für Die Hannoveraner) geht in einer Mischung aus Pfeifkonzert und antirassistischen Parolen unter. Anette Schultner aus Hameln, die stellvertretende Landesvorsitzende der AfD, hatte ihren angekündigten Redebeitrag im Vorfeld abgesagt.
Die anwesenden 60 Neonazis (überwiegend frühere Mitglieder und SympathisantInnen der Gruppe Besseres Hannover, auch aus Schaumburg und Celle) und rechten Hooligans aus der 96 Fanszene) sind teils angetrunken und teils vermummt. Aus ihren Reihen werden Glasflaschen auf Polizei und JournalistInnen geworfen und der Hitlergruß gezeigt. Auch der als Wortführer agierende Ronny Damerow (früher Gruppe Besseres Hannover) geht mit einem Regenschirm auf einen Fotografen los. Zwei Neonazis gelingt es durch die Polizeiketten zu gelangen und direkt PressevertreterInnen anzugreifen und deren Ausrüstung zu beschädigen. Die anschließende Festnahme wird von weiteren Neonazis erschwert. Die Polizei verwarnt JournalistInnen nicht „zu provozieren“.
Nach Abbruch der Versammlung eskortiert die Polizei Neonazis in den Hauptbahnhof und zu den Gleisen. Hier werden von ihnen MigrantInnen angepöbelt.
Insgesamt werden vier HAGIDA AnhängerInnen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung, versuchte Gefangenenbefreiung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen festgenommen.

Kein Aufmarsch für HoGeSa in Hannover

Nachdem es den Hooligans gegen Salafisten (HoGeSa) gelungen war eine große Mobilisierung nach Köln zu organisieren, ist Hannover ihr nächstes Ziel. Durch den Druck eines antifaschistischen Bündnis bekommen sie nur eine stationäre Kundgebung auf dem ZOB genehmigt. Außerdem wird den Hooligans der Alkoholkonsum untersagt und der Auftritt von der Rechtsrockband Kategorie C verboten.
Aus der Naziszene von Hannover beteiligen sich u.a. Patrick Illmer, der als Teilnehmer von NPD Aktionen bekannt ist und sich mit einem „Hoolizei – Anti Sharia Team“-T-Shirt in Pose setzt, Ronny Damerow (gut vernetzter Aktivist der Freien Kameradschaften), Uwe Ahlers (Gründungsmitglied der WWT Hannover) und Linda Krellmann. Auch Siegfried Schmitz und Kevin Schuhmann (beide German Defense League und Die Hannoveraner) beteiligen sich an der Kundgebung bei der neben Deutschlandfahnen auch die Symbole der Freien Kameradschaften gezeigt werden. Auch UnterstützerInnen des rechtspopulistischen und rassistischen Internetportals pi-news sind mit Bannern vor Ort.
Bei der Rückfahrt aus Hannover kommt es in Friedberg (Hessen) zu Angriffen durch Hooligans auf MigrantInnen.

Nazis aus Hannover in Münster

Aus Hannover nehmen u.a. Sabrina Drost und Ronny Damerow am Naziaufmarsch in Münster teil.

Naziaktion mit Fackeln

Ca. 20 maskierte Neonazis um die Gruppe Besseres Hannover führen am Abend einen Kleinstaufmarsch mit Fackeln, Transparenten und Parolen in Kleefeld durch und werfen Feuerwerkskörper. Nachdem AnwohnerInnen die Polizei verständigen, nehmen die BeamtInnen nach und nach 14 Personen fest. Mit dabei ist Ronny Damerow, der in Kleefeld wohnt und seine Wohnung als Übernachtungsmöglichkeit für auswärtige Nazis zur Verfügung stellte, die am Folgetag an Naziversammlungen in Braunschweig und Peine teilnehmen wollen.

Nazis provozieren in Kleefeld

In Kleefeld provozieren Nazis aus dem Umfeld von Besseres Hannover Antifaschistinnen, die an einem Rave gegen Krieg und Faschismus teilnehmen wollten. Ca. 10 Nazis müssen von der Polizei in den Hauseingang der Wohnung von Ronny Damerow abgedrängt werden. An der Aktion sind neben Damerow auch Sebastian „Sturmi“ Schössner, Marcel „Pimpf“ Demuth und Jessica Kutscher beteiligt, sowie Pascal „Leiche“ Becker und Dennis Seipke, die den Hitlergruss zeigen.

Nazis bei Bildungsdemo

Ca. 25 Nazis u.a. aus der Region Hannover, Hamburg und Celle (darunter Marc-Oliver Matuszewski, Ronny Damerow und Patrick Heise) versuchen sich mit einem Transparent von Besseres Hannover in eine Bildungsdemonstration einzureihen. Sie werden aber erkannt und von der Polizei abgedrängt und in Richtung Südstadt geleitet.

Nazis aus Hannover in Wolfsburg

Bei Protesten gegen ein geplantes Nazi-Museum von Jürgen Rieger in Wolfsburg werden JournalistInnen aus einer Gruppe von 29 Nazis angegriffen. Unter den Nazis sind Marcel Notdurft, Ronny Damerow, Robert Janzick, Gerrit Fischer und Christian Warnecke aus der Region Hannover. Die Polizei stellt in diesem Zusammenhang die Personalien des 19-jährigen Warneckes aus Wunstorf fest. Er hatte einen Fotografen attackiert und außerdem eine Wasserflasche in Richtung Polizisten geworfen. Er wird dann laufen gelassen.