Tag-Archiv für 'rechtsrock'

Terroritorium-Sänger bei Konzert in Dannenberg

Auf einem Konzert in Dannenberg (Niedersachsen) trägt der Sänger von Terroritorium rechte Balladen vor.

Terroritorium spielen in Thüringen

Bei einer „Kundgebung mit Musik“ in Hildburghausen (Thüringen) spielen Terroritorium aus Hannover zusammen mit den Nazibands Nahkampf, Confident of Victory, Terrorsphära und Nordglanz.
Als Redner treten Axel Michaelis (Geschäftsführer NPD Bayern), Patrick Schröder (NPD-Nachwuchsfunktionär aus Bayern und Betreiber der Nazimodemarke Ansgar Aryan) und Tommy Frenck auf. Letzterer ist eine zentrale Person des ausrichtenden Bündnis Zukunft Hildburghausen.

Konzert mit Terroritorium

Im März tritt die Rechtsrockband Terroritorium aus Hannover bei einem Konzert in Schönebeck (Sachsen-Anhalt) auf.

Rechte und rechte Parolen bei Freiwild Konzert

Die Grauzoneband FreiWild hat einen Auftritt in der AWD Hall. Die auf deutsch singende Band aus Norditalien ist eine aktuelle Kopie der Böhsen Onkelz: Gleicher Musikstil und die „Wir Aussenseiter gegen alle anderen“-Attitüde. Dazu kommt eine Beteuerung des vermeintlich unpolitischen inklusive einer Abgrezung gegen „Extremismus“. Bandsänger Burger tut seine Mitgliedschaft in der Freiheitlichen Jugend als auch in der aufgelösten Rechtsrockband Kaiserjäger als Jugendsünde ab. Trotzdem sind die Texte der Band klar nationalistisch, völkisch und chauvinistisch. FreiWild bieten deutliche Anschlussmöglichkeiten für faschistische Ideologie und Nazis.
Vor der Halle versuchen Fans der Band mit angedeuteten Hitlergrüßen und Parolen wie „Südtirol bleibt deutsch“ und „Scheiss Zecken“ die ca. 75 Menschen zu provozieren und teilweise anzugehen, die gegen das Konzert demonstrieren. Neben den Beschimpfungen und Provokationen der Fans, posieren ca. zehn Personen der Gruppe Identitärer Großraum Hannover, dem lokalen Ableger der Identitären Bewegung, mit Fahne und Flugblättern am Rande der Kundgebung. Zwischen nationalistisch pöbelnden Fans und rassistischen Identitären können sich auch ca. fünf AnhängerInnen der German Defence League (GDL) sicher fühlen.

Naziband bei Kleingartenverein

In der Gaststätte eines Kleingartenvereins in Braunschweig treten neben Terroritorium aus Hannover die Nazibands Söhne Germaniens (Sachsen-Anhalt) und als „Solokünstler“ Rene Schulze von der Band Last Riot auf. An dem Konzert, das von der lokalen Aktionsgruppe 38 organisiert wurde, nahmen rund 80 Personen teil.

Rechtsrock im ICE

Im ICE von Berlin nach Hannover, auf dem Weg zur Wilhelmstein-Kaserne in Neustadt-Luttmersen, fällt ein Soldat der Bundeswehr und Angehöriger der 1. Panzerdivision negativ auf. Der angetrunkene (2,15 Promille) Mann hatte im Zugabteil Rechtsrock von seinem Laptop abgespielt. Als Mitreisende ihn darauf ansprachen reagierte er mit Pöbelei.
In Hannover wird er von der Bundespolizei aus dem Zug geholt, sein Laptop beschlagnahmt und er selbst den Feldjägern übergeben.

Hochschulzeitung interviewt Rechtsrocker

Im Saitensprung, der „Zeitschrift des Studienganges Medien und Musik“ herausgegeben von der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover erscheint Anfang Juni ein Interview mit dem Sänger der Rechtsrockband Stahlgewitter. Auch wenn die Redaktion im Anreisser zu dem Interview schreibt, die politischen Positionen ihres Interviewpartners grundsätzlich abzulehnen, hindert es sie nicht daran dem Nazi zweieinhalb Seiten Platz zu bieten, um sich über „Volksgemeinschaft“, die Streichung des Asylparagraphen, „perfiden Schuldkult“ und „Gewalt von links“ auszulassen.

Grauzonenkonzert im Musikzentrum

Im Musikzentrum Hannover spielen die Bands Krawallbrüder zusammen mit Riot Company und Martens Army. Bei allen handelt es sich um sog. Grauzonenbands. Die Grauzone schliesst Nazibands, aber auch sich unpolitisch verstehende Musikgruppen, Labels oder VeranstalterInnen mit ein, die keine Berührungsängste vor AktivistInnen der extremen Rechten haben:

Die Band Krawallbrüder und ihr Versand/Label sind in diesem Bereich eine wichtige Größe. Sie hat kein Problem auf Grauzonenfestivals aufzutreten und ihr Album „Das 11te Gebot“ erhält beste Kritiken im wichtigsten deutschsprachigen Naziforum. Über ihr Label werden rechtsoffene und solche Bands veröffentlicht, die kein Probleme haben in eindeutigen Rechtsrock-Veranstaltungsorten aufzutreten. Der Bandsänger und Labelchef arbeitet mit Nazilabels und -versänden zusammen und ist Gast bei Rechtsrockkonzerten und war Stammgast der ehemaligen belgischen Blood & Honour-Kneipe De Kastelein.

Riot Company aus Hildesheim standen ebenfalls mit namhaften Bands der Grauzone auf der Bühne. Aber auch mit Bands, die einen klaren Nazihintergrund oder bei denen u.a. Kontakte zum Naziskinheadnetzwerk Blood & Honour bestehen, werden Konzerte gegeben. Ein ehemaliges Bandmitglied spielt zudem bei Kill Baby Kill, einer der zur Zeit bekanntesten White Power-Bands Europas.

Auch die letzte Band des Abends Martens Army hat Kontakte zur Grauzone und in den Bereich des Rechtsrocks. Sie entstand um den Sänger der Grauzonenband Gerbenok (und Krawallbrüder-Aushilfsschlagzeuger). Sie spielt ebenfalls Konzerte mit anderen Grauzonebands und eindeutigen Nazibands.

Böhse Onkelz Coverband spielt im Bad

Die Böhse Onkelz-Coverband Los Tioz tritt bei einem Konzert im Musiktheater Bad auf. Diese Band ist in der Vergangenheit vor allem durch ihre rechtsorientierte Fanszene aufgefallen. So fanden Ende 2006 bei einem Konzert der Band regelrechte Hetzjagden auf alternative Jugendliche statt. In einer Stellungnahme der Band zu den, auf diesen Vorfall folgenden, Presseberichten gab es weder eine Distanzierung von solchem Verhalten, noch eine Entschuldigung.
Auch das neue Mitglied der Band Benjamin T., genannt „Locke“, ist im Zusammenhang mit rechten Umtrieben bekannt. T. war Bassist der Band Copestone, deren Konzert im März 2009 wegen Nähe zur Naziszene abgesagt wurde.
Dies alles ist für die BetreiberInnen des Bads kein Hindernis das Konzert mit Los Tioz stattfinden zu lassen. Eine hastig auf die Homepage gestellte Grafik gegen Nazis, wird keine abschreckende Wirkung gehabt haben.

Burschenschafter in rechter Neofolk-Band

Sven Dortmund (Burschenschaft Arminia) steigt im Mai 2008 bei der rechten Neofolk-Band Traum’er Leben ein. Die Band wird beim österreichischen Label Steinklang vertrieben, das auch weitere rechte Bands im Programm hat.