Tag-Archiv für 'parolen'

Rassistische Parolen in Wunstorf

Neonazis in Nienburg organisieren einen Aufmarsch mit 50 TeilnehmerInnen. Diese kommen aus Hildesheim, Weser-Ems, Braunschweig, Verden und aus Hannover. Auf der Rückreise führen die Neonazis eine Kundgebung vor dem linken Zentrum Wohnwelt in Wunstorf durch und rufen rassistische Parolen.

Rassistische Parole an Turnhalle

Zwischen Freitag Abend und Samstag Morgen wird eine, mit blauer Farbe angebrachte, rassistische Parole an einer Sporthalle in Neustadt entdeckt, in der Flüchtlinge wohnen.
Die Bundesregierung ordnet diesen Vorfall als politisch motiviertes Delikt ein, bei dem eine Geflüchtetenunterkunft selbst Tatort oder direktes Angriffsziel ist. Die Polizei stuft ihn als PMK rechts (PMK = Politisch motivierte Kriminalität) ein.

Südstadt: Flüchtling beschimpft und angegriffen

Ein Flüchtling aus Syrien wird in der Kestnerstraße (Südstadt) aus einem langsam vorbeifahrenden Auto mit rassistischen Parolen beleidigt. Als er schneller geht, stoppt der Wagen und vier Männer kommen auf ihn zu. Sie drücken ihn an eine Mauer und einer schlägt ihm ins Gesicht, dadurch wird der Betroffene leicht verletzt. Die Angreifer flüchten dann in Richtung Marienstraße.

Rassistische Parolen in Stadtteilen von Garbsen

Am Wochenende werden in Garbsen-Berenbostel und Garbsen-Meyenfeld rassistische Parolen mit weißer Farbe auf Straßen geschmiert. Die erste wird am Sonntag gegen 17.30 Uhr von der Polizei entdeckt, die zweite, gleichlautende Parole wird in der Nacht auf Montag (26. Oktober) von einem Anrufer bei der Polizei gemeldet.

Rassistische Provokationen vor Unterkunft in Uetze

Gegen 3 Uhr in der Nacht auf Sonntag (25. Oktober) fährt ein Auto mit hannoverschen Kennzeichen mehrmals langsam an der Geflüchtetenunterkunft in Uetze vorbei, dabei rufen die InsassInnen rassistische Parolen. Die Polizei wird vom Sicherheitsdienst der Unterkunft verständigt, die Suche nach dem Wagen bleibt ohne Erfolg.
In der folgenden Nacht Um 0.30 Uhr in der folgenden Nacht werden die Sicherheitsdienstmitarbeiter durch ein Knallgeräusch alamiert und sehen einen Mann flüchten. Trotz der aufgenommenen Verfolgung kann der Mann entwischen. Zur gleichen Zeit wird das Auto aus der vorherigen Nacht in dem Bereich gesehen.

Ein Sprecher der Gemeinde geht von einem Einzelfall aus. Dies scheint verharmlosend, da NachbarInnen nach der Öffnung immer wieder von langsam vorbeifahrenden Autos berichtet hatten. Anfang September hatte es ebenfalls einen versuchten Angriff auf eine Unterkunft in Uetze-Hänigsen gegeben.

Rassistische Parolen in Badenstedt

In Badenstedt wird ein Werbeplakat am Neubau einer Flüchtlingsunterkunft mit den eindeutig rassistischen Parolen „Burn Baby Burn!“ (Brenn Baby Brenn) und „Raus!“ besprüht. Die Polizei ermittelt.
Die Bundesregierung ordnet diesen Vorfall als politisch motiviertes Delikt ein, bei dem eine Geflüchtetenunterkunft selbst Tatort oder direktes Angriffsziel ist. Die Polizei stuft ihn als PMK rechts (PMK = Politisch motivierte Kriminalität) ein.

Erneut Rassistische Parolen in der Südstadt

In der Nacht auf Dienstag, den 9. Juni sprühen Unbekannte rassistische Parolen an einen Supermarkt in der Südstadt. In den Stadtteilen Südstadt und Bult waren in der letzten Zeit mehrmals rassistische Schmierereien entdeckt worden.

Sprühereien in Südstadt und Bult

Zwischen dem 29. Mai und dem 2. Juni werden zwei Gebäude in der Janusz-Korczak-Allee (Bult) mit rassistischen Parolen besprüht. Am Morgen des 2. Juni, zwischen 08:00 Uhr und 12:00 Uhr, wird zudem weitere Parolen an einem Möbelgeschäft in der Südstadt geschmiert.

Rassistische Sprühereien gegen Geflüchtete

In der Nacht auf Sonntag werden an mehrere Flüchtlingsunterkünfte im Stadtgebiet rassistische und faschistische Parolen und Symbolen gesprüht.
In Kirchrode endeckt eine Polizeistreife in der Nacht min. ein Hakenkreuz sowie die Naziparole „Frei, sozial & national“. Daraufhin werden Überprüfungen an weiteren Wohnheimen durchgeführt. Dabei werden in Bult weitere Schmierereien wie die Parole „444 Ausländer raus“ am Haus und einem Zaun. Die 4 steht für den vierten Buchstaben im Alphabet – DDD für „Deutschland den Deutschen“.

Weiterhin werden weitere Farbschmierereien an Hauswänden und Mauern weiterer Unterkünfte in Bemerode, der Südstadt und zwei weiteren in Kirchrode entdeckt.

Die Bundesregierung ordnet diese Vorfälle als politisch motivierte Delikte ein, bei dem eine Geflüchtetenunterkunft selbst Tatort oder direktes Angriffsziel ist. Die Polizei stuft sie als PMK rechts (PMK = Politisch motivierte Kriminalität) ein.

Erst rassistisch pöbeln, dann angreifen

Am Nachmittag provozieren drei 32 Jahre alte Männer im Refugeecamp am Weißekreuzplatz in der List indem sie ein Transparent zerreißen. Als sie das Camp verlassen skandieren sie rassistische Parolen. Die gerufene Polizei erteilt ihnen ein Platzverweis.
Am Abend beschimpft einer von ihnen in Begleitung eines weiteren Mannes (40 Jahre) in der Bahnhofsstraße eine 18-Jährige Jugendliche mit Migrationshintergrund. Als ein Passant der Jugendlichen zur Hilfe kommt, entwickelt sich ein Handgemenge. Der 40-Jährige Angreifer schlägt der jungen Frau ins Gesicht und verletzt sie leicht.
Die Polizei nimmt die beiden Angreifer in vorübergehendes Gewahrsam.