Tag-Archiv für 'npd-hannover'

Teilnahme bei PEGIDA in Braunschweig

U.a. Patrick Illmer (NPD Hannover) beteiligt sich am Aufmarsch des lokalen PEGIDA Ablegers, BRAGIDA, in Braunschweig.

HAGIDA Aufmarsch gestoppt

In Hannover will der lokale Ableger der Patriotischen Europäer gegen die Islaminisierung des Abendlands (PEGIDA) marschieren. Unter dem Namen HAGIDA haben sich ca. 150 Menschen auf dem Steintor versammelt, darunter viele Bekannte aus rechten und extrem rechten Gruppen. Mit dabei sind u.a.: Christina Krieger und Patrick Illmer (NPD Hannover), Maximillian Elbin (Identitäre Hannover) sowie Siegfried Schmitz (Partei Die Freiheit, Die Hannoveraner, German Defense League) und der angetrunkene Kevin Schuhmann (ebenfalls Die Hannoveraner, German Defense League), der versucht GegendemonstrantInnen zu provozieren indem er ein Transparent bekritzelt. Auch Kurt Fischer (CDU-Ratsherr) ist anwesend. Er hatte mit seiner angekündigten Teilnahme für Furore gesorgt: „Ich bin nur hier, weil ich mich informieren will. Es ist die erste Demonstration meines Lebens. Ich bin nur hier, weil alle dagegen sind.“
Die HAGIDA AnhängerInnen zeigen Schilder von Pro Deutschland und selbstgestaltete mit Parolen wie „GEZ abschaffen!“ und „IHK abschaffen!“. Anmelder ist Olaf Schulz, der als Anhänger der Identitären Bewegung gilt und Verbindungen zur AfD hat.
Der geplante Marsch zum Opernplatz muss schließlich ausfallen, da 2.500 GegendemonstrantInnen den Marsch blockieren. Weitere 19.000 nehmen an einer Kundgebung gegen Rechts auf dem Georgsplatz teil. Die Rede von Friedemann Grabs aus Garbsen (früher: Partei Bibeltreuer Christen, heute: Abgeordneter der Regionsversammlung für Die Hannoveraner) geht in einer Mischung aus Pfeifkonzert und antirassistischen Parolen unter. Anette Schultner aus Hameln, die stellvertretende Landesvorsitzende der AfD, hatte ihren angekündigten Redebeitrag im Vorfeld abgesagt.
Die anwesenden 60 Neonazis (überwiegend frühere Mitglieder und SympathisantInnen der Gruppe Besseres Hannover, auch aus Schaumburg und Celle) und rechten Hooligans aus der 96 Fanszene) sind teils angetrunken und teils vermummt. Aus ihren Reihen werden Glasflaschen auf Polizei und JournalistInnen geworfen und der Hitlergruß gezeigt. Auch der als Wortführer agierende Ronny Damerow (früher Gruppe Besseres Hannover) geht mit einem Regenschirm auf einen Fotografen los. Zwei Neonazis gelingt es durch die Polizeiketten zu gelangen und direkt PressevertreterInnen anzugreifen und deren Ausrüstung zu beschädigen. Die anschließende Festnahme wird von weiteren Neonazis erschwert. Die Polizei verwarnt JournalistInnen nicht „zu provozieren“.
Nach Abbruch der Versammlung eskortiert die Polizei Neonazis in den Hauptbahnhof und zu den Gleisen. Hier werden von ihnen MigrantInnen angepöbelt.
Insgesamt werden vier HAGIDA AnhängerInnen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung, versuchte Gefangenenbefreiung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen festgenommen.

Kandidatin aus Hannover auf NPD Liste zur Europawahl

Auf dem Bundesparteitag der NPD in Kirchheim (Thüringen) wird mit Christina Krieger, die Vorsitzende der NPD Hannover auf Platz 7 der bundesweiten NPD Liste zur Europawahl am 25. Mai des Jahres gewählt.

Ergebnisse der Bundestagswahl in der Region Hannover

Die Studentin Christina Krieger (Vorsitzende der NPD Hannover) tritt bei der Bundestagswahl sowohl als Direktkandidatin im Wahlkreis 43 (Hannover-Land I) als auch auf der Landesliste der Partei an. Als Direktkandidatin erreicht sie mit 1.619 Stimmen 0,9 %. Als weiterer Direktkandidat der NPD tritt der Altenpflegehelfer Sebastian Wolf aus Barsinghausen in der südlichen Region (Wahlkreis 47: Hannover-Land II) an. Mit 2.247 Stimmen erreicht er 1,2 %.
Die NPD erreicht in der Region (ohne Stadt Hannover) insgesamt 1,1 % (3.866) der Stimmen.
Erfreulich ist hingegen, dass der Wahlkreis Hannover-Stadt II landesweit zu den Wahlkreisen mit den wenigsten Stimmen für die NPD gehört.

Für die Alternative für Deutschland (AfD) kandidiert im Wahlkreis 43 mit Hans-Peter Wendt ebenfalls ein Direktkandidat. Wendt holt hier mit 5.393 Stimmen 3,1 %. Insgesamt erreicht die AfD in der Region (ohne Stadt Hannover) 1,5 % (5.393) der Stimmen.

NPD Kundgebung in Langenhagen

Ganze sieben Personen nehmen an einer Kundgebung („Asylflut stoppen“) der NPD Hannover in Langenhagen teil.

Hannoveranerinnen im Landesvorstand der NPD

Beim Landesparteitag der NPD im Landkreis Goslar wird ein neuer Landesvorstand gewählt. Diesem gehören aus Hannover Christina Krieger und Karin Hollack als Beisitzerinnen an.

NPD provoziert in Barsinghausen

In einem Schreiben an die Stadt Barsinghausen provoziert die NPD Hannover mit dem „Antrag“ die „die Unterhaltung und Koordinierung des Falkenkellers zu übernehmen“. Weiterhin behauptet die Partei: „Eine politische Ausrichtung unsererseits wird es selbstverständlich nicht geben, der neutrale Status bleibt gewahrt“. Auch die Behauptung, dass Mitarbeiter und finanzielle Mittel ausreichend vorhanden seien, darf bezweifelt werden.

Landtagswahl 2013

Bei der Landtagswahl tritt die Wirtschaftsstudentin Christina Krieger im Wahlkreis 31 – Langenhagen für die NPD an. Während sie in Lagenhagen immerhin mit 256, 1,1% der Stimmen bekommt, erreicht sie in Burgwedel mit 69 und in Isernhagen mit 80 Stimmen, nur jeweils 0,6%. In der ganzen Region bekommt die NPD mit 405 Stimmen, 0,1%.
Krieger ist Vorsitzende des NPD-Unterbezirks Hannover und warb im September 2012 für die, kurz zuvor verbotene, Gruppe Besseres Hannover. Die Staatsanwaltschaft prüft, ob hiermit ein Verstoß gegen das Vereinsgesetz begangen wurde. Ein derartiges Vergehen kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit einer Geldstrafe geahndet werden.

Razzien nach Verbot von Besseres Hannover

Die Gruppe Besseres Hannover wird durch den niedersächsischen Innenminister verboten. In diesem Zusammenhang werden 27 Hausdurchsuchungen in Niedersachsen durchgeführt: 21 in der Region Hannover, sechs weitere u.a. in Hildesheim, Hohenhameln, Verden und Schaumburg. Bei der Durchsuchung wird ein Spezialeinsatzkommando der Polizei eingesetzt, weil einer der Verdächtigen im Besitz einer scharfen Schusswaffe war.
Im Rahmen der Razzien wird die Verbotsverfügung den vier Führungspersonen der Gruppe zugestellt. Bei diesen handelt es sich um um den ehemaligen NPD Hannover Vorsitzenden Marc-Oliver Matuszewski (Claudiusstraße, Wülfel), Benjamin Krüger (Nordstadt, ehemals Celle), Denny Subke (Verden, ehemals Hannover) sowie eine Person aus Niedernwöhren (Landkreis Schaumburg).
Bei den Durchsuchungen werden neben Computern, Zubehör und Handys auch eine Handgranate, eine Machete sowie Hieb- und Stichwaffen, eine Hakenkreuzfahne und jede Menge Propagandamaterial, darunter auch NPD Material sichergestellt.
Insgesamt wird gegen 22 Neonazis wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung (§ 129 StGB) in diesem Zusammenhang ermittelt. Insgesamt rechnen die Behörden der Gruppe 40 Neonazis zu. 35 von ihnen sind auch außerhalb ihrer Aktivitäten für die Gruppe in die Naziszene eingebunden.
Die Ermittlungen bestätigen ebenfalls, dass es zwischen dem NSU Unterstützer Holger Gerlach und der Führungsriege der Gruppe Kontakt gegeben hat.

Das Verbot verbietet eine Weiterbetätigung der Gruppe einschließlich Auftritten des Abschiebären, die Verteilung der Publikationen Bock und Anschlag. Die Vermögen aus der Gruppenkasse wird beschlagnahmt und auch die Fortführung durch Ersatzvereine ist verboten.

Nazis aus Hannover in Magdeburg

Beim Naziaufmarsch in Magdeburg sind aus Hannover u.a. Denny Subke, Marc Oliver Matuszewski, Nils Lorenz, Marcel Demuth, Patrick Kruse, Sebastian Schössner und Ralf Hansen dabei, die alle der Gruppe Besseres Hannover zuzuordnen sind sowie Dieter Stutzke und Peter Dreyer (NPD Hannover).