Tag-Archiv für 'kundgebung'

Rassistische Parolen in Wunstorf

Neonazis in Nienburg organisieren einen Aufmarsch mit 50 TeilnehmerInnen. Diese kommen aus Hildesheim, Weser-Ems, Braunschweig, Verden und aus Hannover. Auf der Rückreise führen die Neonazis eine Kundgebung vor dem linken Zentrum Wohnwelt in Wunstorf durch und rufen rassistische Parolen.

Neonazis laufen bei Aufmarsch in Hildesheim mit

In Hildesheim beteiligen sich u.a. Linda Krellmann, Ronny Damerow, Uwe Ahlers und Patrick Illmer aus Hannover an einer Kundgebung der Partei Die Rechte Hildesheim unter dem Motto „Vergesst niemals Dresden 1945″ in Hildesheim. Unter den 35 TeilnehmerInnen sind Parteimitglieder aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, Mitglieder der JN aus Braunschweig und weitere Neonazis aus dem Nordharz.

Nazikundgebung auf dem Klagesmarkt

Unter dem Motto „Für die Opfer linker Gewalt“ versammeln sich etwa 70 Neonazis auf dem Klagesmarkt. Anmelder der Kundgebung ist ein führender Vertreter der Nazipartei Die Rechte Braunschweiger Land.

Kein Aufmarsch für HoGeSa in Hannover

Nachdem es den Hooligans gegen Salafisten (HoGeSa) gelungen war eine große Mobilisierung nach Köln zu organisieren, ist Hannover ihr nächstes Ziel. Durch den Druck eines antifaschistischen Bündnis bekommen sie nur eine stationäre Kundgebung auf dem ZOB genehmigt. Außerdem wird den Hooligans der Alkoholkonsum untersagt und der Auftritt von der Rechtsrockband Kategorie C verboten.
Aus der Naziszene von Hannover beteiligen sich u.a. Patrick Illmer, der als Teilnehmer von NPD Aktionen bekannt ist und sich mit einem „Hoolizei – Anti Sharia Team“-T-Shirt in Pose setzt, Ronny Damerow (gut vernetzter Aktivist der Freien Kameradschaften), Uwe Ahlers (Gründungsmitglied der WWT Hannover) und Linda Krellmann. Auch Siegfried Schmitz und Kevin Schuhmann (beide German Defense League und Die Hannoveraner) beteiligen sich an der Kundgebung bei der neben Deutschlandfahnen auch die Symbole der Freien Kameradschaften gezeigt werden. Auch UnterstützerInnen des rechtspopulistischen und rassistischen Internetportals pi-news sind mit Bannern vor Ort.
Bei der Rückfahrt aus Hannover kommt es in Friedberg (Hessen) zu Angriffen durch Hooligans auf MigrantInnen.

Homophobe Kundgebung der Freien Wähler

Ganze sechs Menschen folgen dem Aufruf der Freien Wähler (FW) zur Kundgebung „Gegen die Frühsexualisierung von Kindern in der Grundschule“ vor dem Landtag in Hannover. Ihnen stehen 100 GegendemonstrantInnen gegenüber, die sich für Gleichberechtigung einsetzen.
Im Vorfeld hatte Gerriet Kohls aus Langenhagen erfolglos eine Online Petition gegen die geplante Aufnahme von Aufklärung über Homo-, Bi-, Inter- und Transsexualität in den niedersächsischen Bildungsplan gestartet.

Neonazis aus Hannover in Hildesheim

In Hildesheim nehmen etwa 40 Neonazis an einer Kundgebung teil. Unter ihnen sind ehemalige Mitglieder der verbotenen Nazigruppe Besseres Hannover, der Aktionsgruppe Gifhorn und von Die Rechte Braunschweiger Land.

Kundgebungen von Pro Deutschland in Hannover

Im Rahmen ihrer bundesweiten Wahlkampftour macht die rassistische Partei und selbsternannte „Bürgerbewegung“ Pro Deutschland auch in Hannover halt. Bei insgesamt fünf Kundgebungen (in der List, auf dem Kröpcke, dem Lindener Marktplatz, vor dem Faust Gelände und in der Kornstraße). Die sieben Mitglieder der Partei (darunter der Fahrer Dieter Mutke aus Laatzen) erreichen mit ihren Kundgebungen nur ca. fünf mutmaßliche Mitglieder der German Defence League Hannover um Siegfried Schmitz (am Kröpcke und in der Nordstadt). Alle weiteren Menschen, die sich bei den Kundgebungen einfinden beteiligen sich an Gegenprotesten.

Hintergrund:
Pro Deutschland ist das Ebenbild der extrem rechten Partei Pro NRW auf Bundesebene. Obwohl formell unabhängig voneinander, weisen beide Gruppierungen deutliche personelle Schnittstellen auf und unterscheiden sich inhaltlich nur marginal voneinander. Hauptfeind beider Parteien ist eine multikulturelle Gesellschaft, insbesondere Muslime und Roma. Im Kampf für ihr “Abendland” ist ihnen jede widerwärtige Diffamierung, Provokation und Hetze recht. Wie auch bei Pro NRW waren einige FunktionärInnen von Pro Deutschland bereits Mitglieder von Parteien und Gruppen der extremen Rechten. So z.B. der Parteivorsitzende Manfred Rouhs (Schatzmeister von Pro Köln als auch ehemaliger Kandidat von DLVH und NPD) und der Bundesgeschäftsführer Lars Seidensticker (ehemaliges Mitglied der DVU).

NPD Kundgebung in Langenhagen

Ganze sieben Personen nehmen an einer Kundgebung („Asylflut stoppen“) der NPD Hannover in Langenhagen teil.

30 Minuten NPD Kundgebung am ZOB

Die angekündigte Kundgebung der NPD am ZOB im Rahmen der bundesweiten Wahlkampftour dauert nur eine halbe Stunde. Ein Redebeitrag muss aufgrund von technischen Problemen mit dem Megafon gehalten werden. Auch sonst müssen die rund zehn mitgereisten NPD Mitglieder auf Programm verzichten. Aus Hannover nehmen keine bekannten NPD Mitglieder oder SympathisantInnen teil.
Während der Kundgebung protestieren ca. 75 Menschen gegen den Auftritt der Nazis.

Hannoveraner blitzen in Garbsen ab

Nach dem Brand einer Kirche in Garbsen versuchen vier AnhängerInnen von Die Hannoveraner einen Infostand vor der Ruine durch zu führen. Es sollen Plakate gezeigt und Gespräche geführt werden. Auf Flugzettel werden Parolen wie „Wie lange noch?“ und Wahlempfehlung für die Partei verbreitet. Der Brand der Kirche soll politisch instrumentalisiert werden.
40 Menschen, überwiegend AnwohnerInnen, protestieren gegen diese Veranstaltung: Durch lauten Applaus wird der geplante Redebeitrag eines Hannoveraners verhindert. Der Stand wird bereits nach einer halben Stunde wieder abgebaut.