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Hooligans greifen an – aus Versehen

Mehrere Mitglieder von Royal Riot Hannover und Personen, die dieser Gruppe zuzuordnen sind treiben sich nach dem Spiel Hannover 96 gegen Bayer 04 Leverkusen in der Nähe des Stadions herum. Sie verfolgen in kleinen Gruppen, Fans, bei denen sie eine Beteiligung an Auseinandersetzungen mit Maximilian Meyer vermuten. Am Schwarzen Bären überfallen sie eine fünf bis zehnköpfige Gruppe und greifen diese brutal an. Die Angreifenden sind mit Sturmmasken in schwarz-weiß-grün vermummt und fragen währenddessen nach Namen von Personen. Schließlich flüchten sie in einem heranfahrenden Auto.
Kurze Zeit später bekennt sich die Hooligan-Truppe zu dem Angriff, bedauern, dass sie die falsche Gruppe attackiert haben und kündigen an, „die richtigen Personen“ weiterhin zu suchen.

Einige Tage später nimmt Kai Bergemann zu dem Angriff in einer Mail Stellung und versucht den Konflikt als eine Streitigkeit zwischen verschiedenen Fanlagern darzustellen und herunterzuspielen: „Der Vorfall vom letzten Sonnabend war ein Fussballinterna und hatte nichts mit Politik zu tun“ und „Die formulierung ‚rechte Gewalttäter‘ ist hier allerdings mal wieder fehl am Platz.“

Das es Verstrickungen zwischen der Naziszene und Royal Riot Hannover gibt, bestätigt auch Bergemann: „Das EINE Person aus NS Kreisen bei uns mitboxt ist kein Geheimnis.“

Hooligan „befragt“ Fans bei Auswärtsfahrt

Kai Bergemann (ehemals Kopf der Autonomen Nationalisten Hannover, heute Möchtegern Naziaussteiger und Mitglied bei Royal Riot Hannover) versucht beim Auswärtsspiel von Hannover 96 in Freiburg eine Gruppe von Fans nach dem „Angriff auf Maxi“ zu befragen, die seiner Meinung nach dabei waren. Die Angesprochenen teilen ihm mit, dass es ohne eine vorangegangene Agitation von Maximilian, nie zu einer Auseinandersetzung gekommen wäre.

Naziparty im Scumclub aufgeflogen

In der Innenstadtdisko Scumclub soll eine Party stattfinden zu der mit Flyern geworben wird auf denen die Logos von vier Rechtsrockbands abgebildet sind. Bisher waren im Scumclub und im Rockhouse, die beide von Manfred Fischer betrieben werden, immer wieder TrägerInnen der, bei Nazis beliebten, Modemarke Thor Steinar beobachtet. 170 Menschen beteiligen sich an der antifaschistischen Kundgebung vor dem Scumclub. Bekannte Nazis bekommen von der Polizei Platzverweise ausgesprochen. So auch Kai Bergemann, Anführer der Autonomen Nationalisten Hannover, dem es jedoch gelingt bis vor die Disko zu kommen und hier einen Passanten anzugehen bevor er den Platzverweis erhält.
Partyorganisator Andreas Wienert kündigte vorher an:

„Wenn die [die Polizei] sich in Uniform vor den Laden stellen, lasse ich die Veranstaltung ausfallen. Dann aber organisiere ich beim nächsten Mal wirklich eine Rechts-Rock-Party, damit die Polizei richtig was zu tun bekommt.“

Betreiber Fischer hingegen hat eine Anzeige gegen AntifaschistInnen wegen Verbreitung des Flyers gestellt.

Hooligans und Autonome Nationalisten beim 1. Mai in Hamburg

Am Naziaufmarsch in Hamburg nehmen aus Hannover u.a. Kai Bergemann (Autonome Nationalisten Hannover) und Gerrit Fischer teil, während sich Mitglieder der hannoverschen Hooligan-Vereinigung Royal Riot Hannover als Ordner aufspielen.