Tag-Archiv für 'jn'

Bürgerprotest Hannover in Peine

Bekannte Gesichter vom Bürgerprotest Hannover folgen zusammen mit Neonazis von NPD und JN sowie Aktiven der Identitären Bewegung dem Aufruf der Jungen Alternative Braunschweig zu einer Kundgebung und Demonstration in Peine. Insgesamt nehmen 40 Menschen an den Versammlungen teil.

Jugendgedanken zu Gast bei der JN

Die NPD Jugendorganisation, Junge Nationaldemokraten (JN), führt in Kirchheim (Thüringen) ihren Bundeskongress durch. Das Rahmenprogramm bestreitet u.a. Patrick Kruse als Liedermacher Jugendgedanken. Kruse gehört zu den Führungspersonen der Gruppe Besseres Hannover.

Naziplakate in der Calenberger Neustadt

Rund um den Goethekreisel in der Calenberger Neustadt und entlang des Leineufers im Bereich des Flohmarkts werden Plakate und Aufkleber der Jungen Nationaldemokraten anlässlich des Jahrestages des Selbstmords von Rudolf Hess geklebt. AntifaschistInnen entfernen die noch feuchten Plakate am gleichen Abend.

Unverrichtete Dinge in Berlin

Zusammen mit vielen Anderen müssen Marc-Oliver Matuszewski, Holger Gerlach und weitere Nazis aus dem Raum Hannover unverrichteter Dinge aus Berlin abreisen. Der Aufmarsch der Jungen Nationaldemokraten unter dem Motto „60 Jahre Befreiungslüge – Schluss mit dem Schuldkult“ wird von rund 15.000 Menschen blockiert.

Nazis planen Aufmarsch in Barsinghausen

Aller „guten“ Dinge sind drei. NPD und JN haben erneut einen Aufmarsch in Barsinghausen für den 27. April angemeldet. Die Stadt versucht die antifaschistische Gegendemo zu verbieten.

Naziaufmarsch in Barsinghausen

Aller „guten“ Dinge sind drei. NPD/JN haben erneut einen Aufmarsch in Barsinghausen angemeldet. Die Stadt versucht die antifaschistische Gegendemo zu verbieten.

Nazis flüchten durch Toilettenfenster

Im Gemeindehaus Op de Deel (Empelde) der Stadt Ronnenberg ist eine Veranstaltung des hannoverschen Kreisverbandes der Deutschen Liga für Volk und Heimat (DLVH) mit Wolfgang Juchem geplant. Juchem kam über die NPD zur DLVH, gilt als Bindeglied zwischen den traditionellen faschistischen Wahlparteien und der Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front (GdNF) und trat bei den „Hess-Märschen“ in Fulda und Rudolstadt als Redner auf. Vor dem Gebäude sind die bekannten Neonazis Uwe Bartling und Stefan Henze mit Fotoapparaten in Sachen Anti-Antifa aktiv.
Trotzdem blockieren AntifaschistInnen das Gebäude und sind den Angriffen durch Polizei ausgesetzt. Nur so bekommen neben dem Referenten u.a. Rigolf Hennig (Landesvorsitzender der DLVH) und Holger Apfel (Landesvorsitzende der Jungen Nationaldemokraten) Zutritt zum Gebäude.
Die Veranstaltung findet trotzdem nicht im Gemeindehaus statt, da sich die ca. 20 TeilnehmerInnen durch das rückseitig gelegene Toilettenfenster flüchten. Zu spät kommende Nazis aus dem Raum Oldenburg müssen unverrichteter Dinge wieder abreisen.

CDU MdB zu Gast bei REP-Abspaltung

Zu einer Veranstaltung der Deutschen Liga für Volk und Heimat (DLVH), einer Rechts-Abspaltung der Republikaner, zum Thema „Die nationalen Interessen des deutschen Volkes“ werden die Referenten Reinhard Uhle-Wettler (Brigadegeneral a.D. und Vorsitzender der Gemeinschaft Deutscher Demokraten) sowie Rudolf Krause (CDU-Bundestagsabgeordneter) als „berufene Sprecher des deutschen Volkes“ angekündigt. Der DLVH Hannover gilt Krause als CDU-Rechtsaußen und Sprecher des ultrakonservativen Deutschland-Forums als „prominente und absolut integre Persönlichkeit“. Krause hatte in der Vergangenheit den „nationalen Kräften“ in der CDU zu konservativen Allianzen mit NPD, REP, DVU und DLVH empfohlen und angeregt die „rechtskonservativen, von der linken Presse-Mafia als rechtsextrem verunglimpften Parteien“ einem gemeinsamen Ziel unterzuordnen. So finden sich auch Republikaner um ihre Ratsherren Gerhard Wruck und Günter Lüdtke neben dem JN-Landesvorsitzenden Holger Apfel und dem ehemaligen REP-Landesvorsitzenden und jetzigem Funktionär der Deutschen Partei Norbert Margraf.
Am Abend selbst erscheint Krause nicht. Die 50 Gäste müssen mit Uhle-Wettler allein Vorlieb nehmen.

Anschlag auf Amtsgericht in Hannover

Auf das Amtsgericht in Hannover wird, drei Tage nach dem Tod der drei RAF-Gefangenen in Stuttgart-Stammheim, ein Bombenanschlag verübt. Auch wegen eines fingierten BekennerInnenschreibens, wird der Anschlag der RAF zugeordnet. Später stellt sich heraus das hinter dem Anschlag der Nazi Volker Heidel steckt. Er und seine Gesinnungskameraden wollten einen starken Staat herbeibomben. Ebenfalls ist ein V-Mann des niedersächsischen Verfassungsschutzes maßgeblich an der Aktion beteiligt.
Heidel war Mitte der siebziger Jahre zentrale Figur einer Gruppe, die der illegalen NSDAP/Aufbauorganisation (NSDAP/AO) zuzuordnen war und zu dieser Zeit nahezu vollständig die Mitglieder der Jungen Nationaldemokraten in Hannover stellte.