Tag-Archiv für 'holocaustleugnung'

Dirk Heuer mischt Gerichtsverhandlung auf

Der bekannte und in rechten Kreisen umtriebige Dirk Heuer muss sich vor Gericht wegen Hausfriedensbruch verantworten. Gegen das 46 jährige CDU Mitglied läuft bereits das zweite Parteiauschlussverfahren. U.a. deshalb wurde er von einem Parteitag verwiesen und sollte im Anschluss 600 € bezahlen. Heuers Klage gegen diesen Strafbefehl wird heute verhandelt.
Schon nach kurzer Zeit beleidigt Heuer den Richter und nennt ihn „ein schlimmerer Verbrecher als ich“ und beschuldigt ihn in einem anderen Verfahren einen „illegalen Deal“ gegen ihn ausgehandelt zu haben. Hier wird das erste Ordnungsgeld von 150 € gegen ihn verhängt. Neben Urteilen wegen Betrugs, Beleidigungen, falscher Verdächtigungen, einer Körperverletzung, Entfernen vom Unfallort, Fahren ohne Führerschein ist Heuer auch wegen antisemitischer Äusserungen vor Gericht bekannt.
Dirk Heuer ist der Meinung, er würde den Holocaust nicht leugnen, aber bestreiten. Auch bei dieser Verhandlung beginnt Heuer über Opferzahlen in KZs zu fabulieren.

Die Gerichtsverhandlung endet zu Ungunsten Heuers und der Richter erhöht den Strafbefehl auf 800 €. Heuer unterricht die Urteilsbegründung und kassiert ein zweites Ordnungsgeld über 300 €. Nach seinem „Erfolg“ kündigt er Klagen gegen den Richter und die Zeugen an, zu denen der hannoversche CDU-Ratsfraktionschef gehört.

Holocaustleugner muss ins Gefängnis

Der Holocaustleugner Arnold Höfs (Springe) beginnt im Januar 2016 seinen Aufenthalt im geschlossenen Strafvollzug der JVA Hannover.

Urteil gegen Holocaustleugner bestätigt

Im Mai 2015 bestätigt das Landgericht Hannover das Urteil des Amtsgericht Springe gegen Arnold Höfs vom Juli 2014.

Holocaustleugnerische Schriften bei Gerichtsprozess

In Lüneburg beginnt der Prozess gegen den ehemaligen SS-Mann Oskar Gröning, den „Buchhalter von Auschwitz“. Der Prozess wird von bekannten HolocaustleugnerInnen begleitet. Unter ihnen ist Arnold Höfs aus Springe.
Im Gerichtssaal übergibt zwei Schriften an einen ihm unbekannten Mann, der sich als Journalist herausstellt und die die Schriften an die Polizei weitergibt. Daraufhin wird die Aktentasche von Höfs durchsucht wobei 40 Kopien einer Schrift mit dem Titel „Massenmorde im Konzentrationslager Auschwitz?“ und 33 mit dem Titel „Zahl der Einäscherungen in Auschwitz-Birkenau“ beschlagnahmt werden. Beide Leugnen den Holocaust.

Verhandlung gegen Holocaustleugner

In einer Verhandlung vor dem Amtsgericht Springe wird der Holocaustleugner Arnold Höfs wegen Volksverhetzung zu einer zehnmonatigen Freiheitsstrafe ohne Bewährung verurteilt.

Schrift wegen Holocaustleugnung indiziert

Im Juni 2014 wird die 2011, von dem Holocaustleugner Arnold Höfs aus Springe, veröffentlichte Schrift „Faktenspiegel VII – Dokumentation zum Thema Holocaust“ wird von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdene Medien indiziert. In dem unter dem Pseudonym Herbert Hoff herausgegebenen „Faktenspiegel“ wird der Holocaust verharmlost und geleugnet.

CDU Mitglied beleidigt Gemeindevorsitzende

Bei einer Veranstaltung im November 2013 beschimpft, der bereits durch antisemitische Äußerungen bekannte, Dirk Heuer die Vorsitzende der Liberalen Jüdischen Gemeinde, als Lügnerin. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung bestreitet CDU Mitglied Heuer, die Zahl jüdischer Opfer in Konzentrationslagern. Schließlich wird er des Saales verwiesen.

Ex-Pirat will zur SPD

Carsten Schulz, der sich als Mitglied der Piratenpartei für eine Straffreiheit für das Leugnen des Holocaust und den freien Verkauf von Adolf Hitlers Buch „Mein Kampf“ einsetzte, hat die Partei mittlerweile verlassen und will Mitglied der SPD werden. Auf der entsprechenden Sitzung des SPD Ortsverband Ende Februar wird die Aufnahme nicht durchgeführt. Schulz kündigt daraufhin an, für die Mitgliedschaft „notfalls auch vor ordentlichen Gerichten“ zu kämpfen.

Pirat will Holocaustleugnung legalisieren

Mitte April wird bekannt, dass Carsten Schulz, Mitglied der Piratenpartei, sich für eine Straffreiheit für das Leugnen des Holocaust und den freien Verkauf von Adolf Hitlers Buch „Mein Kampf“ einsetzt. Dies soll, so seine Begründung, einen Zulauf in die Naziszene unterbinden.
Schulz war Ende März als Direktkandidat für die Landtagswahl im Wahlkreis Hannover-Mitte aufgestellt worden. Nach dem Bekanntwerden seiner Forderungen annulliert der Landesvorstand die Wahl und veröffentlicht eine Stellungnahme in der er sich gegen rechte Positionen wendet.

Springe: Holocaustleugner vor Gericht

Vor dem Amtsgericht Springe wird der ehemalige Schatzmeister des Vereins zur Rehabilitierung der wegen Bestreitens des Holocaust Verfolgten (VRBHV), Arnold Höfs, wegen Leugnung des Holocaust zu vier Monaten Haft auf Bewährung und einer Geldstrafe verurteilt.