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Ex Republikaner bleibt sitzen

Thomas Schroer, Stadtratsmitglied von Seelze für das Bürgerforum Seelze, wertet eine „Gedenkminute für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt“ während einer Sitzung des Gremiums ab, indem er sich dieser verweigert und sitzen bleibt. „[W]eil mir die ganzen Betroffenheitsorgien auf die Nerven gehen“, wie er später erklärt. Schroer ist kein Unbekannter im Seelzer Stadtrat. Bereits 1996 bis 2001 gehörte er dem Rat an. Damals als Mitglied der Republikaner. Auch Harald Scupin vom Bürgerforum war damals bei den REPs und wäre Nachrücker für Schroer gewesen.

KandidatInnen des Bürgerforums zur Regionsversammlung

Bei der Wahl zur Regionsversammlung stellt das Bürgerforum KandidatInnen allen Wahlkreisen der Region. Am Ende können sie mit 13.772 Stimmen 1,1 % für sich gewinnen.
Die KandidatInnen in den Wahlbezirken von Hannover sind: Carsten Bärwalde (List und Vahrenwald), Jutta Bärwalde (Vahrenheide, Hainholz, Burg, Leinhausen, Ledeburg/Nordhafen, Stöcken, Marienwerder, Sahlkamp, Bothfeld, Vinnhorst/Brink-Hafen und Isernhagen-Süd), Klaus Gedeik (Bothfeld, Lahe, Groß-Buchholz, Misburg-Nord, Misburg-Süd und Anderten), Erika Neuhaus (Mitte, Südstadt, Bult, Zoo und Oststadt), Christine Herzog, Steffen Kiepe, Dennis Pieper und Jörg Thomas Röhrig (Nordstadt, Herrenhausen, Davenstedt, Badenstedt, Bornum, Mühlenberg, Wettbergen und Ahlem), Thomas Rehwald (Calenberger Neustadt, Linden-Nord, Linden-Mitte, Linden-Süd, Limmer, Ricklingen und Oberricklingen) und Michael Sennholz (Südstadt, Waldhausen, Waldheim, Kleefeld, Heideviertel, Kirchrode, Döhren, Seelhorst, Wülfel, Mittelfeld, Bemerode und Wülferode).
In der Region treten an: Gerd Bader, Ulrich Gürtler, Karl-Heinz Oppermann, Matthias Schröder und Dennis Weißberg (Burgdorf, Lehrte und Uetze), Andreas Bienstein (Garbsen und Wedemark), Niels Dechant, Dr. Günter Harder, Veikko Harder, Torsten Jung und Barbara Wojtczak (Hemmingen, Ronnenberg, Springe und Wennigsen), Werner Fischer und Rene Everhartz (Laatzen, Pattensen und Sehnde), Nicole Everhartz (Burgwedel, Isernhagen und Langenhagen), Karin Heuer, Britta Kostka, Thomas Schroer und Harald Scupin (Barsinghausen, Gehrden und Seelze), Dietmar Fienemann, Alexander Justus, Heino Lohmann, Thomas Lunitz, Natascha Nölting, Dirk Salzmann und Gerd Schale (Neustadt und Wunstorf).

Sonderparteitag der NPD Niedersachsen in Seelze

Im Landgasthof zum Deutschen Hause in Seelze-Dedensen findet erneut eine Veranstaltung der NPD Niedersachsen statt. Bei dem Sonderparteitag des Landesverbands wird die Landesliste für die kommende Bundestagswahl aufgestellt. Dazu sind 40, auch gewalttätige, Neonazis aus Hannover und ganz Niedersachsen angereist.
Das Treffen wurde konspirativ organisiert. Auch NPD Mitgliedern war der Tagungsort vorher nicht bekannt und wurden zu einem Schleusungspunkt auf der Autobahnraststätte Garbsen gelotst und von hier aus gemeinsam nach Seelze geleitet. Das Vorgehen hat Erfolg und die Polizei trifft erst nach Beendigung des Parteitages ein und kontrolliert anwesende JournalistInnen, die zuvor von den NPD Leuten bedroht wurden.
Der Landgasthof stellte in der Vergangenheit bereits mehrmals seine Räumlichkeiten für Veranstaltungen der NPD aber auch für die Treffen des Stammtisch Nationaler Kräfte (SNK) zur Verfügung.
Nach dem Parteitag verständigen sich alle Parteien im Stadtrat von Seelze darauf eine Resolution gegen Rechtsextremismus zu verabschieden. Lediglich der Abgeordnete des Bürgerforum Seelze und ehemalige Republikaner Harald Scupin kündigt an die Resolution abzulehnen.

KandidatInnen des BürgerForum

Verschiedene Bekannte aus extrem Rechten und rechtspopulistischen Parteien kandidieren für das BürgerForum und BürgerForum Seelze bei den verschiedenen Wahlvorgängen in der Region Hannover:

Kandidat Dirk Salzmann hat bereits Erfahrungen als Landesvorsitzender der Partei Rechtsstaatliche Offensive (PRO/Schill-Partei) gesammelt. Jens Böning, Thomas Schroer, Harald Scupin und Gerhard Wruck waren bereits bei den Republikanern aktiv. Letzterer kennt auch Otto Wustrack und Jürgen Alenberg aus deren Zeit beim Bund Freier Bürger (BFB).