Tag-Archiv für 'hakenkreuz'

Nordstadt: Jüdischer Friedhof geschändet

Am Vormittag wird die Schändung eines jüdischen Friedhofs in der Nordstadt entdeckt: Mit blauer und weißer Farbe wurden Hakenkreuze auf Grabsteine geschmiert, bei der Predigthalle wurden Scheiben eingeschlagen und Buchstaben aus einem Grabstein gebrochen. Zusätzlich sind weitere Flächen mit Farbe bespritzt. In der Predigthalle des Friedhofs ist zur Zeit eine Ausstellung im Zusammenhang mit dem Ersten Weltkrieg aufgebaut. Das Thema ist „Zeit zum Erinnern“.
Ein weiteres, ebenfalls in weiß gesprühtes, Hakenkreuz wird im Bereich Kniestraße/Heisenstraße – außerhalb des Friedhofs – gefunden.

Bereits am Dienstag (3. November) waren weiße Farbkleckse an der Friedhofspforte entdeckt worden ohne das diesen Bedeutung beigemessen wurde.

Hakenkreuze in Langenhagen

Am Wochenende werden in Langenhagen Hakenkreuze sowie „wiederkehrende Buchstaben- und Zahlenkürzel, Zeichen und Schriftzüge“ auf Fahrzeuge, Verkehrsschilder, Mauern, Hauswände und Garagentore gesprüht. Betroffen sind die Straßen Kastanienallee, Brinkholt, Gosewischstraße, Ringstraße, Walsroder Straße, Klusriede, Am Eichenkamp, Am Hohen Brink, Sollingweg, Konrad-Adenauer-Straße und Schildhof.
Die Polizei prüft, ob die Tat möglicherweise einen politisch motivierten Hintergrund habe.

Hakenkreuze in Mittelfeld, Sahlkamp und Oststadt entdeckt

In Mittelfeld wird im Letterhausweg ein auf den Fußweg geschmiertes Hakenkreuz gefunden. Die Polizei ermittelt. Auch im Sahlkamp werden Hakenkreuze auf Müllcontainern entdeckt, die aber spiegelverkehrt gesprüht und es sich damit formell um hinduistische Glücksbringersymbole handelt. Diese Symbole waren bereits seit Monaten auf den Containern vorhanden, ohne, dass sich daran jemand gestört hätte.
Um den Vahrenwalder Platz werden gegen Abend ebenfalls Hakenkreuze an mehreren Hauswänden gefunden. Die Polizei nimmt am Vahrenwalder Platz die Personalien von vier Männern (20, zweimal 31 und 47 Jahre alt) auf und leitet Strafverfahren gegen sie ein. Drei von ihnen sind als Angehörige der rechten Szene bekannt. Ob es einen direkten Zusammenhang zwischen den beiden Taten gibt, ist nicht klar.

Hakenkreuze auf jüdischem Friedhof in Laatzen

BesucherInnen entdecken auf dem jüdischen Friedhof in Laatzen-Gleidingen drei Grabsteine, die mit Hakenkreuzen beschmiert sind. Die Polizei leitet ein Verfahren der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und gemeinschädlicher Sachbeschädigung ein.

Hakenkreuze in der Nordstadt gesprüht

In der Nacht auf den 20. August werden in der Nordstadt rund um die Haltestelle „Schneiderberg“ Hakenkreuze, eine Hakenkreuzflagge, SS Runen und rassistische Parolen wie „Ausländer Abschaum Raus“ gesprüht. Betroffen sind das Gebäude eines Kindergartens, die Fußgängerbrücke der Hauptmensa und ein Denkmal im Georgengarten.
Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Mahnmal für ehemalige Synagoge beschmiert

Am Morgen des werden auf der Informationstafel des Mahnmals für die ehemalige Synagoge in der Calenberger Neustadt gesprühte Hakenkreuze und der Schriftzug „Lüge“ entdeckt.

Mahnmal am Maschsee beschmiert

Vermutlich in der Nacht auf den 29. Mai wird das sowjetische Ehrenmal am Maschsee mit der Parole „Kein Friede den Roten“ und einem Hakenkreuz beschmiert. Die Polizei ermittelt gegen unbekannt wegen des Verwendens verfassungsfeindlicher Kennzeichen.

Hintergrund:
Um das Mahmal sind 386 ZwangsarbeiterInnen und KZ-Häftlinge vor allem aus der Sowjetunion beerdigt. Die meisten wurden in den letzten Kriegstagen Hannover von der Gestapo erschossen.

Jugendliche sprühen Hakenkreuz

Aus einer vierköpfigen Gruppe Jugendlicher werden Hakenkreuze in einem Durchgang in der Nähe des NDR Gebäudes am Maschsee gesprüht. Die Polizei ermittelt, dass zwei von ihnen (16 und 17 Jahre) die Symbole gesprüht hatten. Gegen sie wird wegen „Sachbeschädigung“ und des „Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“ ermittelt. Weiterhin geht die Polizei nicht von politisch motivierten Hintergrund aus, sondern „um einen unüberlegten ‚Jugendstreich‘ der alkoholisierten Verdächtigen“.

Hakenkreuze in Lehrte

Unbekannte dringen in ein Hochhaus in Lehrte ein und sprühen große Hakenkreuze von innen an die Fensterscheiben. Noch Wochen später sind die Symbole vorhanden. Den für die Immobilie Verantwortlichen kann unter Umständen ein Strafverfahren drohen.

Nazisprühereien in Wedemark

In der Nacht auf den 13. Juli werden in Wedemark-Elze an 17 Orten Hakenkreuze, SS-Runen und andere Symbole auf Häuserfassaden, Stromkästen und ein Bus-Wartehäuschen gesprüht.