Tag-Archiv für 'dieter-von-glahn'

JLO-Gründung (2. Versuch)

Den zweiten Versuch eine JLO-Gruppe in Hannover zu gründen startet der 40-jährige Michael Will in einem Café im Zooviertel. Will war bereits Mitglied der Konservativen Sammlung (KS). In diesem Verein tummeln sich ehemalige Mitglieder der Republikaner, der Gesellschaft für Förderung der psychologischen Menschenkenntnis (GFPM), der CDU bis hin zum Bund Freier Bürger. Hier hatte er Kontakt mit Eberhard Klas, Dieter von Glahn und Gerhard Maerlender.

Rechter bei „Bürgerinitiative“

Der rechte Multifunktionär Dieter von Glahn tritt im Frühjahr als Sprecher einer Bürgeraktion saubere Passerelle in Erscheinung und fordert eine Säuberung des Bahnhofsbereiches von „asozialen Elementen“ und die Einrichtung eines privaten Sicherheitsdienstes.

CAUSA-Arbeitstreffen in Hannover

In Hannover findet ein Arbeitstreffen zum Thema „Strategien für Europa“ statt an dem Ursula Saniewski (persönliche Referentin des Republikaner Chef Franz Schönhuber und Mitglied von CAUSA) und ein Roger Johns (Exekutivkomitee der Front National, Paris) teilnehmen. Dritter im Bunde ist Dieter von Glahn aus Hannover (Mitglied der CDU und Multifunktionär diverser rechtskonservativer Vereinigungen).
Bei CAUSA handelt es sich um einen Ableger der Mun-Sekte die, anfangs auf die USA und Lateinamerika beschränkt, ihre Aktivitäten auf Europa ausdehnte „um den menschenfeindlichen Kommunismus aufzuhalten“. In Frankreich gibt es Verbindungen zwischen CAUSA und der rechten Front National.

Afghanistan-Ausstellung in Hannover

Dieter von Glahn als Vorsitzender der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGfM) organisiert im Januar zusammen mit der CDU in Hannover eine Afghanistan-Ausstellung auf der das „grausame“ Sowjet-System angeprangert wird. Auf Büchertischen wird für eine Veranstaltung von CAUSA, einem Ableger der Mun-Sekte, geworben bei der von Glahn zum Thema „Gorbatschow – Perestroika – Glasnost?“ referieren soll. Von Glahn durchlief bereits zahlreiche rechte Organisationen wie den Kampfbund gegen Unmenschlichkeit, das Kuratorium Unteilbares Deutschland, die Konservative Aktion und auch die IGfM.