Tag-Archiv für 'codes'

Hakenkreuze in Langenhagen

Am Wochenende werden in Langenhagen Hakenkreuze sowie „wiederkehrende Buchstaben- und Zahlenkürzel, Zeichen und Schriftzüge“ auf Fahrzeuge, Verkehrsschilder, Mauern, Hauswände und Garagentore gesprüht. Betroffen sind die Straßen Kastanienallee, Brinkholt, Gosewischstraße, Ringstraße, Walsroder Straße, Klusriede, Am Eichenkamp, Am Hohen Brink, Sollingweg, Konrad-Adenauer-Straße und Schildhof.
Die Polizei prüft, ob die Tat möglicherweise einen politisch motivierten Hintergrund habe.

Rassistische Sprühereien gegen Geflüchtete

In der Nacht auf Sonntag werden an mehrere Flüchtlingsunterkünfte im Stadtgebiet rassistische und faschistische Parolen und Symbolen gesprüht.
In Kirchrode endeckt eine Polizeistreife in der Nacht min. ein Hakenkreuz sowie die Naziparole „Frei, sozial & national“. Daraufhin werden Überprüfungen an weiteren Wohnheimen durchgeführt. Dabei werden in Bult weitere Schmierereien wie die Parole „444 Ausländer raus“ am Haus und einem Zaun. Die 4 steht für den vierten Buchstaben im Alphabet – DDD für „Deutschland den Deutschen“.

Weiterhin werden weitere Farbschmierereien an Hauswänden und Mauern weiterer Unterkünfte in Bemerode, der Südstadt und zwei weiteren in Kirchrode entdeckt.

Nazipropaganda in Stadtteilen von Barsinghausen

In den Stadtteilen Barsinghausen-Hohenbostel und Winninghausen entdecken AnwohnerInnen zahlreiche Schmierereien und Aufkleber mit (neo)faschistischen Hintergrund. Neben gesprühten Parolen wie „Deutschland den Deutschen“, „Legion Deister“, dem Selbstverständnis der sog. Freien Kameradschaften „Frei – Sozial – National“ finden sich Hakenkreuze und der Schriftzug „AH“ für Adolf Hitler. Desweiteren werden Aufkleber mit der Internetadresse des „Freien Netz“ geklebt. Der Nazivernetzung, deren Ableger aus Jena im Verdacht steht, die Terrorzelle des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) unterstützt zu haben.

Erneut Böhse Onkelz Party in Steinhude

In der Kneipe Uncle Sam’s in Wunstorf-Steihude findet erneut eine „Böhse-Onkelz-Party“ statt. Bei den bereits stattgefundenen Veranstaltungen dieser Art (zuletzt am 07. Februar 2009) fielen nicht wenige BesucherInnen auf, die klar dem extrem rechten Spektrum zuzuordnen sind. Das ist auch der Polizei bekannt: „Wir wissen, dass dort Personen verkehren, die der rechten Szene zuzuordnen sind“ wird eine Polizeisprecherin in der HAZ zitiert.
Beworben wurde die Party im Internet von einem Mann, der sich mit einem T-Shirt zeigt, das die Aufschrift „Nur dein Tod schützt meine Kinder!“ trägt. Der Slogan kann als eine Anlehnung an die Nazi-Kampagne unter der Losung „Todesstrafe für Kinderschänder“ verstanden werden. Dieser Mann ist ebenfalls auf einem Partybild in den Räumlichkeiten des Uncle Sam‘́s in einem Shirt der Naziband Landser zu sehen.

Zeuge mit Rudolf-Hess-Hemd

Patrick Heise ist als Zeuge im Prozess gegen den türkischen Arbeiter geladen, der sich gegen einen Naziangriff am 22. Oktober 2004 mit einem Taschenmesser wehrte und gegen den nun verhandelt wird. Über Heises Auftreten schreibt die HAZ am nächsten Tag: „[…] als dann aber ein Zeuge aus der Neonazi-Gruppe mit einem Rudolf-Hess-Hemd auftreten wollte – es trug die Botschaften ‚Ich bereue nichts‘ und ‚Wahre Helden sterben nie‘ – platzte dem Vorsitzenden Richter, Bernd Rümke der Kragen: ‚Mit so einem Hemd treten sie hier nicht auf.‘ […]“ Heise wird in der späteren Verhandlung wegen des Angriffs zu einem Wochenendarrest und einem sechsmonatigen sozialen Trainingskurs verurteilt.

Gerichtsverhandlung nach Angriff in Engelbostel

Vor dem Amtsgericht Hannover müssen sich vier rechte Jugendliche wegen eines Angriffs auf dem Engelbosteler Osterfeuer 2001 verantworten. In einer Gruppe von bis zu zehn Personen hatten sie einen Mann rassistisch beleidigt, zu Boden geworfen und gemeinschaftlich auf ihn eingetreten und verletzt. Der Anwalt der Angeklagten versucht den rassistischen Hintergrund der Tat zu leugnen. Auch das Gericht will den rechten Hintergrund nicht sehen, während der Beklagte Patrick P. mit Glatze, Bomberjacke und Aufnäher der Band Skrewdriver im Gerichtssaal sitzt. Ebenfalls trägt eine Besucherin ein Sweatshirt mir einer großen 88, dem Zahlencode für „Heil Hitler“.

Nazis treffen sich im Wunstorfer Bürgerpark

Im Wunstorfer Bürgerpark treffen sich Ende April/Anfang Mai des Jahres immer wieder Nazis in Gruppen von fünf bis 15 Personen. Zusätzlich fahren immer wieder Autos durch Wunstorf, die mit Nazis besetzt sind und die teilweise mit eindeutigen Aufklebern wie dem Logo der Naziband Endstufe beklebt sind. Aus ihnen werden linke Jugendliche angepöbelt.

Rechte Aufnäher bei Auswärtsfahrt

Beim Auswärtsspiel in Celle fallen einige aus Hannover Angereiste durch das Tragen extrem rechter Aufnäher auf.