Tag-Archiv für 'bernd-klein'

Bus aus Hannover zu Rudolf Hess

Ein voller Reisebus mit Nazis aus Hannover, Hildesheim und Umgebung startet am Waterlooplatz, um am Gedenkmarsch für Rudolf Hess in Rudolstadt teilzunehmen. Maßgeblich organisiert wird die Fahrt von der hannoverschen Vereinten Rechten um Bernd Klein, dem es gelingt ein Spektrum von organisierten Neonazis bis hin zu extrem rechten Hooligans und NPD-Mitgliedern für die Fahrt zu vereinen.
Aus dem Raum Hannover nehmen, neben Klein, u.a. Stefan „Bibo“ Hinze, Uwe „Krawalli“ Bartling (ehem. rechter Skinhead, heute unterwegs in Hooligankreisen), Oliver Brauer, Lars Giebel (Hooligan, Anti-Antifa), Jens Horn (bereits bekannt als rechter Skinhead), Werner Krutsch, Claudia Kühne, Ralf Loehnert (ehem. Umfeld oder sogar Mitglied der FAP), Michael Rackebrandt, Bernd Steinberg, Ulf Tschirdewahn, Christian Wolters (Hemmingen), Christopher Zimmermann (Marienwerder, Mitglied einer schlagenden Burschenschaft) und, der aus Hooligankreisen bekannte, Martin Engelhardt als Ordner am Aufmarsch teil und laufen hinter dem Transparent der Vereinten Rechten.
Auf Landesebene ist sie ein Zusammenschluss verschiedener Nazigruppen aus Niedersachsen, Bremen und Hamburg, die alle der Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front (GdNF) zuzuordnen sind. In Hannover legt die Gruppe großen Wert auf die Diskussion und Zusammenarbeit mit Parteien wie der NPD und der Deutschen Liga für Volk und Heimat.

Veranstaltung mit Michael Kühnen auf dem Kröpcke

Nach dem Verbot der Nationalen Sammlung im Februar 1989 organisiert die Gruppe in Hannover unter Bernd Klein Anfang des Jahres eine Propagandaaktion mit Michael Kühnen auf dem Kröpcke. Bei einer Hausdurchsuchung im Zuge des Verbots wird bei Klein neben NS-Propagandamaterial, eine Handfeuerwaffe gefunden.

Versuchter Brandanschlag auf linkes Wohnprojekt

Ausgehend von einem Kameradschaftsabend der FAP überfallen mehrere Neonazis, darunter Mitglieder der Nationalen Sammlung (Andreas Reckling, Bauschke, Bernd Klein, Uwe Bartling), das linke Wohnprojekt Sprengel und versuchen einen Brandanschlag durchzuführen. Als sie entdeckt werden, verletzen sie einen Besetzer durch einen Messerstich lebensgefährlich. Der Hauptverdächtige wird durch die Hilfsorganisation für nationale Gefangene (HNG) betreut.
Dem Anschlag war eine breitangelegte Diffamierungskampagne gegen Sprengel durch die hannoversche Tagespresse und Plakate der NS voraus gegangen.