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Messerangriff in Vinnhorst

Der Nazi Bernd Futter sticht einem anderen Mann in Vinnhorst mit einem Messer in den Hals und flüchtet. Futter war Mitte der 80er Mitglied der Wehrsportgruppe EK1, die u.a. für mehrere Brandanschläge auf Wohnhäuser und zahlreiche Einbrüche verantwortlich war. Im Januar 99 wird der mittlerweile wieder eingefangene Futter wegen der Messerstecherei zu 2,5 Jahren Haft verurteilt.

Schlag gegen die Wehrsportgruppe EK1

Kurz vor Weihnachten hebt die Polizei die Wehrsportgruppe EK 1 aus. Insgesamt werden der Gruppe 15 Verbrechen vorgeworfen. Darunter Waffendiebstahl, bewaffneter Raubüberfall, Brandanschläge auf ein Polizeirevier, Flüchtlingsunterkünfte, ein überwiegend von MigrantInnen bewohntes Mietshaus und Geschäfte von MigrantInnen z.B. ein türkisches Übersetzungsbüro sowie das UJZ Kornstraße, Einbrüche in Schmuck- und Antiquitätenläden. Außerdem sollen Mitglieder der Gruppe in die Wohnungen der hannoverschen FAP Neonazis Siegfried „Siggi“ Müller und Jörg-Gabriel „Hein“ Kiem eingebrochen sein.
Während Einige wie Anführer Bernd Futter ins Gefängnis kommen, bleiben etwa Roger Bornemann und Tom Kuss in Freiheit und wollen sich wieder der FAP anschließen. Kuss wird nicht aufgenommen, da er als unzuverlässig und gerade gut genug für befohlene Schläger-Einsätze gilt.

Neonazis stehlen Gewehre und Munition

Vier Mitglieder der Wehrsportgruppe EK 1, unter ihnen Roger Bornemann und Bernd Futter, stehlen vier Gewehre und Patronen aus einem Waffengeschäft.

Wehrsportgruppe EK1 gründet sich

Nach dem Misserfolg der FAP bei den Wahlen spaltet sich im Oktober ein Teil der Gruppe ab: Neben Bernd Futter gehört auch Jörg Rokahr zu den Gründungsmitgliedern der Nationalen Sport- und Sicherheitskameradschaft EK 1 (Eisernes Kreuz Erster Klasse, kurz: Wehrsportgruppe EK 1). Rokahr übernimmt dabei den Posten des Kassenwarts und ist später Futters Stellvertreter. Auch Roger Bornemann und Tom Kuss schließen sich der neuen Gruppe an.
Tätige Mithilfe leistet der kriegsblinde Altnazi Reinhard Lotze, der die Satzung der Gruppe schreibt. Kurz nach der Gründung werden Schießübungen in einer Gartenkolonie abgehalten und auf einer Weide in Vinnhorst wird ein Ochse angeschossen.