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Aufmarsch von Die Rechte in Hildesheim

Rund 100 Menschen beteiligen sich am Naziaufmarsch der Partei Die Rechte unter dem Motto „Gegen die Überfremdung des Deutschen Volkes!“ in Hildesheim zur Unterstützung des Neonazis Dieter Riefling. Die TeilnehmerInnen kommen aus Bayern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Niedersachsen. Aus Hannover nehmen u.a. Linda Krellmann, Uwe Ahlers (Gründungsmitglied der WWT Hannover) und Benjamin Krüger teil. Letzterer versucht sich als Fotograf. Als einer von drei Rednern tritt Johannes Welge, Vorsitzender von Die Rechte Kreisverband Hannover-Hildesheim auf.

Nazikundgebung am ZOB

Rund 50 Neonazis aus ganz Norddeutschland, unter ihnen ehemalige Angehörige der Gruppe Besseres Hannover, beteiligen sich an einer Kundgebung am ZOB. Anlass ist die rassistische Bewertung der Tötung eines Deutschen durch einen Mann mit Migrationshintergrund in Kirchweyhe bei Bremen. Während der Kundgebung gingen Neonazis JournalistInnen an. Die Kundgebung war von Benjamin Krüger angemeldet. worden. Krüger gehört zu den vier Anführern der verbotenen Gruppe Besseres Hannover.
Die Kundgebung war ursprünglich in der Innenstadt angemeldet worden, musste aufgrund von Protestkundgebungen gegen Rechts hinter den Hauptbahnhof verlegt werden. An den Gegenprotesten nahmen rund 500 Menschen teil.

Razzien nach Verbot von Besseres Hannover

Die Gruppe Besseres Hannover wird durch den niedersächsischen Innenminister verboten. In diesem Zusammenhang werden 27 Hausdurchsuchungen in Niedersachsen durchgeführt: 21 in der Region Hannover, sechs weitere u.a. in Hildesheim, Hohenhameln, Verden und Schaumburg. Bei der Durchsuchung wird ein Spezialeinsatzkommando der Polizei eingesetzt, weil einer der Verdächtigen im Besitz einer scharfen Schusswaffe war.
Im Rahmen der Razzien wird die Verbotsverfügung den vier Führungspersonen der Gruppe zugestellt. Bei diesen handelt es sich um um den ehemaligen NPD Hannover Vorsitzenden Marc-Oliver Matuszewski (Claudiusstraße, Wülfel), Benjamin Krüger (Nordstadt, ehemals Celle), Denny Subke (Verden, ehemals Hannover) sowie eine Person aus Niedernwöhren (Landkreis Schaumburg).
Bei den Durchsuchungen werden neben Computern, Zubehör und Handys auch eine Handgranate, eine Machete sowie Hieb- und Stichwaffen, eine Hakenkreuzfahne und jede Menge Propagandamaterial, darunter auch NPD Material sichergestellt.
Insgesamt wird gegen 22 Neonazis wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung (§ 129 StGB) in diesem Zusammenhang ermittelt. Insgesamt rechnen die Behörden der Gruppe 40 Neonazis zu. 35 von ihnen sind auch außerhalb ihrer Aktivitäten für die Gruppe in die Naziszene eingebunden.
Die Ermittlungen bestätigen ebenfalls, dass es zwischen dem NSU Unterstützer Holger Gerlach und der Führungsriege der Gruppe Kontakt gegeben hat.

Das Verbot verbietet eine Weiterbetätigung der Gruppe einschließlich Auftritten des Abschiebären, die Verteilung der Publikationen Bock und Anschlag. Die Vermögen aus der Gruppenkasse wird beschlagnahmt und auch die Fortführung durch Ersatzvereine ist verboten.

Keine Demo mit Besseres Hannover

Mit einem Transparent von Besseres Hannover und maskiert mit dem Gesicht des Polizeipräsidenten von Hannover versuchen u.a. Marc-Oliver Matuszewski, Daniel Bake (Ahlen), Denny Subke, Benjamin Krüger, Sabrina Drost, Marcel Demuth, Dennis Seipke, Christian Warnecke und Johannes Cyrol (beide aus Wunstorf) sowie Martin Kowalczyk (ehemals Yasar) an der Demo gegen das ACTA Abkommen teilzunehmen. Nachdem sie erkannt werden, muss ihr Abgang aus der Demo von der Polizei geschützt werden.

Naziaufmarsch in Bielefeld

Aus Hannover nehmen u.a. Benjamin Krüger und Marcel Demuth von der Gruppe Besseres Hannover an einem Naziaufmarsch in Bielefeld teil. Demuth darf sich hier als Moderator wichtig machen.