Tag-Archiv für 'barsinghausen'

AfD Saalveranstaltung in Barsinghausen

Die AfD Europaabgeordnete Beatrix von Storch ist bei einer Saalveranstaltung in Barsinghausen eingeladen. Organisiert von der AfD Hannover-Stadt spricht von Storch über „Gender-, Frauen und Familienpolitik in der Europäischen Union“. Veranstaltungsort ist das Restaurant La Tarantella, das dem bekannten Rechtsaußen Clemens Hafemann aus Barsinghausen gehört.
Beatrix von Storch gehört innerhalb der Partei zum reaktionären, christlich-konservativen Flügel. Inner- und außerhalb der Partei, z.B. als Vorsitzende des Vereins Zivile Koalition e.V., verfolgt sie eine homophobe und gegen Geschlechtergleichheit ausgerichtete Agenda. Dazu gehört u.a. Forderungen gegen die Ehe für alle und für das Verbot von Abtreibungen.

In Barsinghausen hatte das Bündnis Barsinghausen ist bunt zum Protest gegen die Veranstaltung aufgerufen.

Ergebnisse der Bundestagswahl in der Region Hannover

Die Studentin Christina Krieger (Vorsitzende der NPD Hannover) tritt bei der Bundestagswahl sowohl als Direktkandidatin im Wahlkreis 43 (Hannover-Land I) als auch auf der Landesliste der Partei an. Als Direktkandidatin erreicht sie mit 1.619 Stimmen 0,9 %. Als weiterer Direktkandidat der NPD tritt der Altenpflegehelfer Sebastian Wolf aus Barsinghausen in der südlichen Region (Wahlkreis 47: Hannover-Land II) an. Mit 2.247 Stimmen erreicht er 1,2 %.
Die NPD erreicht in der Region (ohne Stadt Hannover) insgesamt 1,1 % (3.866) der Stimmen.
Erfreulich ist hingegen, dass der Wahlkreis Hannover-Stadt II landesweit zu den Wahlkreisen mit den wenigsten Stimmen für die NPD gehört.

Für die Alternative für Deutschland (AfD) kandidiert im Wahlkreis 43 mit Hans-Peter Wendt ebenfalls ein Direktkandidat. Wendt holt hier mit 5.393 Stimmen 3,1 %. Insgesamt erreicht die AfD in der Region (ohne Stadt Hannover) 1,5 % (5.393) der Stimmen.

Barsinghausen: NPD inszeniert „Stützpunktgründung“

Die NPD gründet nach eigenen Angaben einen „Stützpunkt“ mit einem „Stützpunktleiter“ und zwei Stellvertretern in Barsinghausen. Dazu werden im Internet Fotos einer Gruppe von Menschen verbreitet, die vor dem Ausflugsrestaurant Waldapotheke ein Transparent der NPD zeigen. Angemietet wurde der Raum von einem „Mann, der in der Nachbarschaft wohnt“.
In einer später Stellungnahme zu den Vorfällen erklären Inhaber und Pächter: „Es hat keine Gründungsversammlung der NPD in der Waldapotheke stattgefunden.“ Hier ist von der Anmeldung einer Geburtstagsfeier die Rede, an der letztendlich 13 Personen teilnahmen. Nachdem im Restaurant gegessen wurde, entrollten die Personen dann draußen das NPD Banner. Der Wirt erteilt den Personen Hausverbot und kündigt rechtliche Schritte im Falle einer Wiederholung an.
AnhängerInnen der NPD hatten sich in letzter Zeit als BesucherInnen an Ratssitzungen teilgenommen. Im Anschluss wurden Fotos der Sitzungen und hämische Kommentare über die Internetangebote der NPD verbreitet.

Hakenkreuz in Barsinghausen gesprüht

Am Wochenende (15. bis 17. Februar) werden Wände auf dem Gelände der Bert-Brecht-Schule in Barsinghausen mit zahlreichen unterschiedlichen Sprühereien darunter ein Hakenkreuz versehen.

NPD provoziert in Barsinghausen

In einem Schreiben an die Stadt Barsinghausen provoziert die NPD Hannover mit dem „Antrag“ die „die Unterhaltung und Koordinierung des Falkenkellers zu übernehmen“. Weiterhin behauptet die Partei: „Eine politische Ausrichtung unsererseits wird es selbstverständlich nicht geben, der neutrale Status bleibt gewahrt“. Auch die Behauptung, dass Mitarbeiter und finanzielle Mittel ausreichend vorhanden seien, darf bezweifelt werden.

Nazi greift mit Messer an

Die bereits bekannten Nazis Ralf Hansen, Maximilian Feige und Lukas Richter (Barsinghausen) greifen zusammen mit anderen Nazis den Infotisch einer Initiative gegen Rechts auf dem Opernplatz an. Während Hansen Reizgas einsetzt, zieht Richter ein Messer und sticht mehrmals in Richtung der NazigegnerInnen. Alle AngreiferInnen werfen zudem Flaschen. Die alarmierte Polizei nimmt im Anschluss einen der Angegriffenen fest.

Die Nazis Richter und Feige fahren im Anschluss nach Barsinghausen und greifen hier in der Innenstadt linke und alternative Jugendliche an. Erneut zieht Richter ein Messer und verletzt hier einen der Jugendlichen im Gesicht und am Rücken. Die Polizei stellt das Messer sicher, aber ist nicht in der Lage die Nazis festzunehmen.

Alle Angreifer haben Verbindungen zur Nazikameradschaft Besseres Hannover.

Rassistischer Angriff in S-Bahn

In der S-Bahn von Barsinghausen nach Hannover greifen drei Männer (zweimal 17, einmal 28 Jahre) zwei mit Reizgas schwarze Frauen an. Dem Angriff waren Beleidigungen seitens der Männer vorhergegangen. Die Polizei nimmt die Personalien der Männer auf und ermittelt gegen sie wegen gefährlicher Körperverletzung. Zwei der Angreifer sind als Angehörige einer „Gruppe Rechtsextremer aus Barsinghausen“ polizeibekannt.

Nazis sprühen in Barsinghausen

In der Nacht von Freitag auf Samstag werden in Barsinghausen-Hohenbostel an mehreren Orten rechte Parolen (u.a. „NS“, „AntiAntifa“, „National“, „Deister Legion“) und Hakenkreuze gesprüht.

Barsinghauen: Präventives Verbot für Falkenkeller NutzerInnen

Weil Nazis angekündigt haben in der Innenstadt von Barsinghausen präsent sein zu wollen, erteilt die Stadt alternativen Jugendlichen präventiv ein Verbot die Räume des Jugendraums Falkenkeller zu nutzen. Stattdessen versammeln sich 25 Personen zu einer Kundgebung in der Innenstadt von Barsinghausen, um gegen rechte Gewalt zu demonstrieren.

Nazipropaganda in Stadtteilen von Barsinghausen

In den Stadtteilen Barsinghausen-Hohenbostel und Winninghausen entdecken AnwohnerInnen zahlreiche Schmierereien und Aufkleber mit (neo)faschistischen Hintergrund. Neben gesprühten Parolen wie „Deutschland den Deutschen“, „Legion Deister“, dem Selbstverständnis der sog. Freien Kameradschaften „Frei – Sozial – National“ finden sich Hakenkreuze und der Schriftzug „AH“ für Adolf Hitler. Desweiteren werden Aufkleber mit der Internetadresse des „Freien Netz“ geklebt. Der Nazivernetzung, deren Ableger aus Jena im Verdacht steht, die Terrorzelle des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) unterstützt zu haben.