Tag-Archiv für 'anti-antifa'

NW Hannover zur Landtagswahl

Der Nationale Widerstand (NW) Hannover ruft zur Störung der Landtagswahl auf. Über PolitikerInnen sollen Informationen wie Adresse und Bilder gesammelt werden und an die Gruppe geschickt werden. Ob Mitglieder von Besseres Hannover hinter dem NW Hannover stehen, ist unklar.

Mitarbeiter der Hannoveraner fotografiert SchülerInnenkonzert

Andreas Menze, Mitarbeiter der Fraktion von Die Hannoveraner, macht auf einem „Rock gegen Rechts“-Konzert in der Innenstadt gezielt Fotos von BesucherInnen. Darauf angesprochen widerspricht er sich selbst indem er sich mal als Mitarbeiter der Stadt, mal als Fotograf im Auftrag der Bands bezeichnet. Menze handelte im Auftrag von Hannoveraner-Chef Jens Böning, der den Auftrag erteilt hatte das Konzert zu dokumentieren. Aus welchem Grund die Bilder gemacht wurden und wozu sie verwendet werden sollen, ist unklar. Im Vorfeld hatten Die Hannoveraner den StadtschülerInnenrat Hannover als Organisator des Konzerts für seine Zusammenarbeit mit einer linken Jugendorganisation angegriffen.
In der Naziszene ist das Sammeln von Informationen und Vorbereiten körperlicher Angriffe über politische GegnerInnen ist in der unter dem Namen Anti-Antifa bekannt.

Anti-Antifa Tätigkeit in Hannover

Nazis fotografieren eine Kundgebung für politische Gefangene im Baskenland in Hannover. Dieses Vorgehen wird als „Anti-Antifa-Arbeit“ bezeichnet. In diesem Rahmen wurden immer wieder Fotos, Namen und Adressen von JournalistInnen, PolitikerInnen, Geistlichen, GewerkschafterInnen, NazigegnerInnen verschiedener Spektren veröffentlicht.

Nazis beobachten Anti-Nazidemo

In Langenhagen demonstrieren 130 Menschen gegen Nazis. Die anwesende Polizei lässt es zu, dass sich ca. 15 Nazis am Rand der Demonstration bewegen und wiederholt TeilnehmerInnen fotografieren.
Am Abend versuchen Nazis rund um das Café Monopol mit Parolen zu provozieren und das Aufhängen eines Plakats gegen Nazis bei der Polizei anzuzeigen – erfolglos.

Wunstorf: Nazi wollen Antifaschisten „outen“

Nazis der Nationalen Offensive Schaumburg und deren Umfeld verteilen „Outingflyer“ gegen einen Antifaschisten aus Wunstorf in dessen unmittelbarer Nachbarschaft.
AntifaschistInnen, die von der Aktion erfahren hatten, verteilten vorher Aufklärungsflugblätter an die AnwohnerInnen.

Nazis von SchülerInnendemo vertrieben

Am Rande einer SchülerInnendemo gegen Rechts in Garbsen tauchen sechs Nazis aus Hannover und Garbsen auf, die die Demonstration provozieren und fotografieren. Als AntifaschistInnen zur Tat schreiten, müssen u.a. Patrick Heise, Holger Gerlach, Benjamin Peckmann und Marc-Oliver Matuszewski, ehemals aus Garbsen, aber zur Zeit in Hildesheim wohnend, Fersengeld geben.

Neonazis beschatten linke Demo

Am Rande einer linken Demo gegen die Expo versuchen sich Dirk Heuer (stadtbekannter Neonazi), Julien Albrecht (Mitglied der Naziband Nordfront) und dessen Freundin in der Innenstadt als Anti-Antifa FotografInnen.

Nazis flüchten durch Toilettenfenster

Im Gemeindehaus Op de Deel (Empelde) der Stadt Ronnenberg ist eine Veranstaltung des hannoverschen Kreisverbandes der Deutschen Liga für Volk und Heimat (DLVH) mit Wolfgang Juchem geplant. Juchem kam über die NPD zur DLVH, gilt als Bindeglied zwischen den traditionellen faschistischen Wahlparteien und der Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front (GdNF) und trat bei den „Hess-Märschen“ in Fulda und Rudolstadt als Redner auf. Vor dem Gebäude sind die bekannten Neonazis Uwe Bartling und Stefan Henze mit Fotoapparaten in Sachen Anti-Antifa aktiv.
Trotzdem blockieren AntifaschistInnen das Gebäude und sind den Angriffen durch Polizei ausgesetzt. Nur so bekommen neben dem Referenten u.a. Rigolf Hennig (Landesvorsitzender der DLVH) und Holger Apfel (Landesvorsitzende der Jungen Nationaldemokraten) Zutritt zum Gebäude.
Die Veranstaltung findet trotzdem nicht im Gemeindehaus statt, da sich die ca. 20 TeilnehmerInnen durch das rückseitig gelegene Toilettenfenster flüchten. Zu spät kommende Nazis aus dem Raum Oldenburg müssen unverrichteter Dinge wieder abreisen.

Bus aus Hannover zu Rudolf Hess

Ein voller Reisebus mit Nazis aus Hannover, Hildesheim und Umgebung startet am Waterlooplatz, um am Gedenkmarsch für Rudolf Hess in Rudolstadt teilzunehmen. Maßgeblich organisiert wird die Fahrt von der hannoverschen Vereinten Rechten um Bernd Klein, dem es gelingt ein Spektrum von organisierten Neonazis bis hin zu extrem rechten Hooligans und NPD-Mitgliedern für die Fahrt zu vereinen.
Aus dem Raum Hannover nehmen, neben Klein, u.a. Stefan „Bibo“ Hinze, Uwe „Krawalli“ Bartling (ehem. rechter Skinhead, heute unterwegs in Hooligankreisen), Oliver Brauer, Lars Giebel (Hooligan, Anti-Antifa), Jens Horn (bereits bekannt als rechter Skinhead), Werner Krutsch, Claudia Kühne, Ralf Loehnert (ehem. Umfeld oder sogar Mitglied der FAP), Michael Rackebrandt, Bernd Steinberg, Ulf Tschirdewahn, Christian Wolters (Hemmingen), Christopher Zimmermann (Marienwerder, Mitglied einer schlagenden Burschenschaft) und, der aus Hooligankreisen bekannte, Martin Engelhardt als Ordner am Aufmarsch teil und laufen hinter dem Transparent der Vereinten Rechten.
Auf Landesebene ist sie ein Zusammenschluss verschiedener Nazigruppen aus Niedersachsen, Bremen und Hamburg, die alle der Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front (GdNF) zuzuordnen sind. In Hannover legt die Gruppe großen Wert auf die Diskussion und Zusammenarbeit mit Parteien wie der NPD und der Deutschen Liga für Volk und Heimat.