Archiv der Kategorie 'Meldungen'

Hausverbot für Neonazi bei der CDU

Trotz eines laufenden Parteiausschlussverfahrens taucht Dirk Heuer im Mai 2016 beim Parteitag der CDU im Freizeitheim Ricklingen auf. Woraufhin der hannoversche CDU Chef Toepffer ihm Hausverbot erteilt. Heuer geht zunächst, nur um später wiederzukommen, weil ein Anwalt ihm gesagt haben solle, er könne sich dort aufhalten. Dies sorgt für Unruhe im Saal und erst die Polizei kann ihn aus der Veranstaltung entfernen. Die CDU stellt danach Anzeige gegen Heuer wegen Hausfriedensbruchs.

Waffenbestellung aus Uetze

Von einer Adresse in Uetze wird ein Schreckschuss Revolver für 399 € bei der zwielichtigen und rassistischen Waffenverkaufsseite Migrantenschreck bestellt.

Neonazis aus Hannover bei Aufmarsch in Plauen

Hinter dem Transparent „Arbeit, Freiheit, Recht & Zukunft – Kapitalismus bekämpfen! – Nationalen Sozialismus durchsetzen!“ der Freien Kräfte Niedersachsen-Ost (FKNO) beteiligen sich Neonazis aus Hannover am Aufmarsch der Partei III. Weg in Plauen (Sachsen).
Unter dem Namen FKNO nehmen Neonazis aus Gifhorn, Celle und Hannover bundesweit an Aufmärschen teil.

CDU leitet Parteiausschlussverfahren ein

Im erneuten Parteiausschlussverfahren der CDU Hannover gegen Dirk Heuer wird im April festgestellt, dass Heuers wiederholte antisemitischen Äußerungen, der Partei schaden würden. Aufgrund seines Widerspruchs geht der Fall zum Landesparteigericht.

AnwohnerInnen behindern Bauarbeiten

In Barsinghausen versperren AnwohnerInnen gegen Mittag über drei Stunden die Zufahrt zur Baustelle einer Flüchtlingsunterkunft mit ihren Autos und behindern so die Bauarbeiten.

Einschusslöcher an Wohncontainern

An einer Containeranlage für Flüchtlinge in Empelde (Ronnenberg) werden von einem Mitarbeiter der Stadt Einschusslöcher festgestellt. Am kommenden Tag sollten hier die ersten Menschen einziehen.
Bei den Ermittlungen der Polizei werde ein politischer Hintergrund „in die Überprüfungen mit einbezogen“.

Nazihooligans versammeln sich am Hauptbahnhof

Ca. 30 Personen aus dem Spektrum von Gemeinsam Stark Deutschland (GSD) reisen morgens über den Hauptbahnhof Hannover nach Magdeburg. In der Personengruppe wird ein Baseballschläger offen gezeigt. Die Polizei am Bahnhof ist davon unbeeindruckt und lässt die Gruppe gewähren.

Hooliganangriff in Garbsen

Im Anschluss an das Regionalligaspiel TSV HavelseSC Goslar 08 in Garbsen-Havelse werden die antirassistischen Fans aus Goslar von 20 Neonazis angegriffen, die dem Nazihooligannetzwerk Gemeinsam Stark Deutschland (GSD) zugerechnet werden können.
Nach Ende der Partie kommt es zu einer verbalen Auseinandersetzung auf dem Weg zur U-Bahn zwischen den abreisenden Fans aus Goslar und drei TSV-Anhängern. Die Angegriffenen sind sich sicher, dass diese dann die AngreiferInnen informierten, da der Angriff während eines Zwischenstopps der Bahn erfolgte. Die AngreiferInnen warten an der Haltestelle Pascalstraße auf die einfahrende Bahn, stürmen den Waggon und ziehen die Notbremse. Es gelingt die Neonazis aus dem Zug zu drängen. Von außen werfen sie Flaschen und Feuerwerkskörper in den Wagen. Dann flüchten sie.

Die Fans des TSV Havelse sind in der Vergangenheit häufiger durch sexistische und homophobe Pöbeleien sowie das Zeigen des Hitlergruss aufgefallen. So wurden die Spiele regelmäßig von einem größeren Polizeiaufgebot begleitet.

Das bundesweite Netzwerk Gemeinsam Stark Deutschland spaltete sich im Januar 2015 offiziell von den Hooligans gegen Salafisten (HoGeSa) ab. In Hannover organisiert sich die Gruppe um den stadtbekannten Neonazi Ronny Damerow und ist bei den Auftritten des Bürgerprotest präsent und unterstützt deren Veranstaltungen.

Terroritorium spielt in Baden-Württemberg

Die Rechtsrockband Terroritorium (Region Hannover) spielt bei einem Nazikonzert in Staubenhardt (Baden-Württemberg).

Dirk Heuer kandidiert für Rathauswahl

Während das Parteiausschlussverfahren gegen ihn läuft, kandidiert Dirk Heuer Anfang 2016 bei einer CDU Veranstaltung für einen Spitzenplatz für die Rathauswahl. Dies gibt ihm die Gelegenheit vor einem großen Publikum zu sprechen. Statt einer Rede verliest er Zeitungsüberschriften, die Flüchtlinge im Zusammenhang mit Verbrechen bringen.