Archiv für November 2011

Strittiger Eurokritiker referiert bei Wohnungsgenossenschaft

In den Räumen der Wohnungsgenossenschaft Gartenheim an der Hildesheimer Straße findet ein Vortrag mit Prof Dr. Wilhelm Hankel statt. Moderiert vom Vorstandsmitglied der Genossenschaft Dr. Günter Haese referiert Eurokritiker Hankel zum Theme „Der Euro – es ist zu spät, aber es gibt Auswege“. Als Eurokritiker stand Hankel für rechte und extrem rechte Medien zur Verfügung:

  • Mit Helga Zepp-LaRouche, der Vorsitzenden der Bürgerrechtsbewegung Solidarität führte er Anfang 2009 ein Interview für die Parteizeitung Neue Solidarität. Hier wird er mit dem Satz „Laßt die Banker ihren eigenen Mist selbst bereinigen!“ zitiert.
  • Über seine Zusammenarbeit mit der Jungen Freiheit sagt er lapidar: „Die drucken meine Sachen eben“.

Später entschuldigt Hankel die Zusammenarbeit mit diesen Zeitungen als „quasi Notwehr“.

Barsinghausen: Vermummte Nazis greifen an

Am Abend überfallt in Barsinghausen eine Gruppe von fünf vermummten Nazis einen jungen Mann aus dem Umfeld des Falkenkellers in der Nähe des Bahnhofs. Später zieht diese Gruppe, rechte Parolen rufend, zum Falkenkeller. Hier zerstören die Fenster der Außentüren und versuchen die Eingangstür mit einem Fahrradständer aufzurammen. Durch einen so geschaffenen Spalt sprühen sie Pfefferspray ins Innere des Raumes, wo sich ca. ein Dutzend Jugendliche aufhalten. Einer zieht sich im Laufe der Auseinandersetzung leichte Verletzungen zu.
Fünf der Angreifer (zweimal 17, einmal 19 und zweimal 22 Jahre alt) werden von der Polizei gestellt.
Die Stadt Barsinghausen erlässt in Reaktion auf diesen Vorfall eine Reihe von Einschränkungen für die Jugendlichen des Falkenkellers, die deren Arbeit ungemein erschwert.